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Luna Bulmahn in Jena Dritte / Merle Homeier in Weinheim Neunte

Formkurve zeigt nach oben

veröffentlicht am 31.05.2018 um 19:04 Uhr

Merle Homeier bleibt bei der Kurpfalz-Gala in Weinheim unter der Sechs-Meter-Marke. FOTO: PEB

Autor:

peter blaumann

JENA/WEINHEIM. Beim 22. Nationalen Leichtathletik-Meeting in Jena hat Luna Bulmahn über 400 Meter in der Altersklasse U20 den dritten Platz erreicht. Merle Homeier landete bei der Kurpfalz-Gala in Weinheim im Frauen-Weitsprung-Wettbewerb auf Platz neun.

Luna Bulmahn traf in Jena auf ein hochkarätig besetztes Feld mit 20 Starterinnen. Die Entscheidung fiel in drei Zeitläufen. Gleich im ersten Lauf musste die Obernkirchenerin antreten. Vom Start weg kontrollierte sie das Feld und gewann den Zeitlauf in 56,01 Sekunden. Schon nach dem zweiten Zeitlauf wurde Bulmahn von der Spitze verdrängt. Anna-Maria Hofmann von der SG Motor Gohlis-Nord lief 55,20 Sekunden und übernahm die Führung. Doch auch diese Zeit reichte nicht zu Sieg. Im dritten Zeitlauf pulverisierte Laura Kaufmann von der LG Ohra Energie alle Zeiten, lief sensationelle 54,78 Sekunden und holte sich den Gesamtsieg. Bulmahn wurde Dritte. Nach 56,13 Sekunden beim Meeting in Gladbeck am letzten Wochenende unterstrich Bulmahn mit 56,01 Sekunden ihren Formanstieg und das trotz einer Bronchitis. „Die Bronchitis hat sich aus einer Erkältung entwickelt. Aber ich bin auf dem Weg der Besserung“, so Bulmahn.

Jetzt steht das Trainingslager vom 27. Mai bis zum 8. Juni auf Teneriffa auf dem Programm. Dort möchte die 400-Meter-Läuferin vom VfL Eintracht Hannover die Basis für die Nominierungswettkämpfe zur U-20-Weltmeisterschaft in Tampere (Finnland) legen.

Mit enttäuschenden 5,98 Meter wurde Merle Homeier vom VfL Bückeburg in Weinheim nur Neunte und verpasste den Endkampf der besten acht Springerinnen. Homeier trat im Frauenwettbewerb an und traf dort auf die besten Springerinnen aus Deutschland. Die EM-Dritte Malaika Mihambo von der LG Kurpfalz nutzte die optimalen Bedingungen und verbesserte ihre Topleistung im letzten Versuch auf sensationelle 6,99 Meter. Für Merle Homeier lief es gleich zu Beginn des Wettkampfes nicht optimal. Mit 5,98 Meter im ersten Versuch lag sie nach dem ersten Durchgang nur auf dem neunten Platz. Auch in den nächsten beiden Durchgängen steigerte sich Homeier nicht mehr. Mit 5,77 und 5,84 Metern blieb sie weit hinter ihrer Saisonbestleistung von 6,38 Metern (in der Halle) zurück. Damit war der Wettkampf für die Bückeburgerin beendet.

„Es lief einfach nicht. Vielleicht war der Druck, in dem Frauenfeld zu starten, auch zu hoch. Denn ich wusste ja, dass ich in diesem klasse Starterfeld schon meine Top-Leistung abrufen musste, um in den Endkampf zu kommen. Ich bin immer 30 Zentimeter vor dem Brett abgesprungen“, sagte Homeier. , Sie sei viel zu verhalten und zu verkrampft angelaufen, übte die Bückeburgerin Selbstkritik.

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