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Homeier bei der WM in Finnland / Weitspringerin peilt das Finale an

Jetzt wird es ernst

veröffentlicht am 12.07.2018 um 01:00 Uhr

Merle Homeier und ihr Trainer Frank Reinhardt. FOTO: peb

Autor:

peter blaumann

BÜCKEBURG/TAMPERE. Wird der morgige Freitag, der 13., ein Glückstag für Merle Homeier? Da findet das Weitsprung-Finale der U 20-Weltmeisterschaft im finnischen Tampere statt. Schon heute startet die Qualifikation mit 26 Athletinnen aus 17 Ländern.

1460 Teilnehmer aus 160 Nationen: Die U 20-WM wird vom 10. bis 15. Juli zu einem Festival der Leichtathletik-Talente. Der Bundesausschuss des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) hat für das WM-Team 31 Athletinnen und 33 Athleten nominiert.

„Wir haben eine junge und leistungsstarke Mannschaft. Es gilt für die Sportler, unter anderem internationale Wettkampf-Erfahrung zu sammeln im Hinblick auf die internationalen Großereignisse wie Olympia 2020 und 2024“, sagt U 20-Bundestrainer Dietmar Chounard.

Im Weitsprung-Wettbewerb gehen für Deutschland die Bückeburgerin Merle Homeier und Lea-Jasmin Riecke vom Mitteldeutschen SC an den Start.

Bei der heutigen Qualifikation treten die Teilnehmerinnen gegeneinander an. Die besten zwölf qualifizieren sich für das morgige Finale. Top-Favoritin ist Tara Davis aus den USA mit einer Saison-Bestweite von 6,71 Metern. Gute Chancen auf eine Medaille haben auch Ayaka Kora (Japan, 6,44 Meter), Susana Hernandez (Mexiko, 6,40), Jasmine Moore (USA, 6,39) und Lea-Jasmin Riecke (6,38). Merle Homeier geht mit einer Saisonbestleistung von 6,27 Metern in die Qualifikation. Das ist die achtbeste Vorleistung der Konkurrenz.

Merle Homeiers Ziel ist das Finale der besten Springerinnen. Wenn es für die Bückeburgerin optimal läuft und sie die Anlauf- und Absprungprobleme, die sich wie ein roter Faden durch die gesamte Saison hindurchziehen, in den Griff bekommt, ist durchaus eine positive Überraschung möglich. In der Halle ist Homeier in diesem Jahr schon 6,38 Meter gesprungen. Und vor der WM konnte die 19-Jährige nach einer Sprunggelenk-Verletzung mehrere Wochen schmerzfrei trainieren.




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