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Rintelner Segelflieger kämpfen mit Wetter und „nicht nachvollziehbarem“ Punktabzug

LSV fällt auf Rang drei zurück

veröffentlicht am 25.06.2019 um 17:08 Uhr

RINTELN. Bei der zehnten Bundesligarunde sind ein halbes Dutzend Piloten des LSV Rinteln an den Start gegangen. Von einem vorangegangenen Punktabzug ließen sie sich nicht entmutigen. In der Wertung ging es allerdings trotzdem runter auf den dritten Platz.

Dem LSV waren wegen einer Regelverletzung durch einen Piloten zuvor vier Punkte in der Gesamtwertung aberkannt worden. Der erste Vorsitzende Karsten Fahrenkamp sprach von einer „extrem fragwürdigen und nicht nachvollziehbaren Entscheidung“.

Nach dem Start ging es zunächst Richtung Lüneburger Heide. Bei Nienburg bog die Gruppe nach Nordosten ab und nahm Geschwindigkeit auf.

Im Anflug auf den ersten Wendepunkt bei Fassberg spielte das Wetter nicht mehr mit. Adrian Glauner fand die tragenden Linien nicht, Ulrich Kaiser hatte Probleme beim Anflug auf einen Aufwind. Er fiel und musste sich Höhe zurückholen, wobei er viel Zeit verlor.

Zur Halbzeit sah es für die Rintelner aber gar nicht so schlecht aus. Trotz Punktabzug hatten sie die Tabellenspitze erreicht. Der Sonntag brachte jedoch Ernüchterung. Taktische Fehlentscheidungen verhinderten, dass das Ergebnis von Samstag noch verbessert werden konnte. So zogen einige Vereine an den Rintelnern vorbei.

Am Ende der Runde erreichte der LSV Rinteln Platz 13 und damit 8 Punkte für die Gesamtwertung. Carsten Kopsieker, Reinhard Schramme und Ulrich Kaiser holten mit den schnellsten Flügen die Punkte. Rundensieger wurde der FK Brandenburg vor dem FCC Berlin und dem LSV Burgdorf.

In der Gesamtwertung büßt der LSV Rinteln somit den zweiten Platz ein und fällt mit insgesamt 126 Punkten auf Rang drei zurück. Der LSR Aalen überholt Rinteln und liegt mit 131 Punkten auf Rang zwei, an der Tabellenspitze kann sich die LSG Bayreuth mit 142 Punkten absetzen. r




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