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Rintelner Torjäger nach Blauer Karte zwei Spiele gesperrt

Ohne Ermakov

veröffentlicht am 21.09.2018 um 23:05 Uhr

Alexander Ermakov fehlt der HSG Exten-Rinteln im Duell gegen den Aufsteiger aus Nienburg. Foto: tol

LANDKREIS. Ohne den gesperrten Torjäger Alexander Ermakov muss der Handball-Regionsoberligist HSG Exten-Rinteln die Partie gegen den Aufsteiger SG Misburg bestreiten. Anwurf ist am morgigen Sonntag um 17 Uhr in der Kreissporthalle.

Mit 2:6 Punkten liegt die SG derzeit auf dem zwölften Platz. Drei deutlichen Niederlagen steht der 34:30-Überraschungssieg gegen Titelfavorit HSG Deister Süntel gegenüber.

Die Gastgeber um Spielmacher Tomas Tonkunas sollten gewarnt sein und dürfen den Liga-Neuling nicht auf die leichte Schulter nehmen. Nicht mit von der Partie ist Torjäger Ermakov, der nach einer Blauen Karte aus dem Spiel in Emmerthal durch die Staffelleitung für zwei Pflichtspiele gesperrt wurde. „Wir haben nach dem Remis in Emmerthal was gutzumachen und wollen zeigen, dass wir zu Recht da oben stehen. Der Ausfall von „Hotte“ Ermakov ist bitter, aber da müssen wir durch“, stellt Tonkunas klar.

VfL 1877 Stadthagen – HSG Schaumburg Nord II (Sa., 14.30 Uhr): Nach der Klatsche in Neustadt ist der VfL auch im Derby klarer Außenseiter. „Wir müssen versuchen, die Fehler zu minimieren und in der Abwehr besseren Zugriff auf den Gegner zu bekommen“, erklärt VfL-Teamsprecher Lukas Tadge die Misere. Die noch sieglosen Kreisstädter haben leistungsmäßig noch viel Luft nach oben. „Wenn wir das vernünftig machen, haben wir eine Chance. Wenn nicht, wird es so wie in den letzten Spielen“, meint Tadge. Steffen Bruns und Philip Leinert stehen wieder zur Verfügung.

„Der VfL hat eine junge Mannschaft und ist nicht optimal gestartet. Der Verlust von Routinier Maxi Fischer macht sich bemerkbar. Wir spielen voll auf Sieg und möchten uns oben festsetzen“, berichtet ein motivierter HSG-Trainer Sebastian Pook. Bis auf den privat verhinderten Stefan Bergmann kann Pook aus dem Vollen schöpfen.

MTV Großenheidorn III – HF Aerzen (Sa., 17 Uhr): Nach dem positiven Saisonstart hofft der Aufsteiger aus der Seeprovinz auf die nächsten zwei Punkte. „Als Aufsteiger können wir bisher sehr zufrieden sein und wollen natürlich zu Hause weitere Punkte einfahren. Aerzen ist allerdings ein unbequemer Gegner, was die knappen Niederlagen in Rinteln und gegen Schaumburg Nord belegen“, stellt MTV-Trainer Patrick Robock klar. wi, uk




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