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HSG Schaumburg Nord erwartet HSG Plesse-Hardenberg / HSG Exten-Rinteln zum „Patte“-Spiel

Punkte vergolden

veröffentlicht am 01.03.2019 um 18:48 Uhr

Die HSG Schaumburg Nord will am Wochenende über weitere wichtige Punkte jubeln. Foto: uk

LANDKREIS. Nach dem beeindruckenden 32:16-Erfolg im Derby beim HV Barsinghausen wollen die Handballer der HSG Schaumburg Nord die gewonnenen Punkte vergolden.

Oberliga Herren: HSG Schaumburg Nord – HSG Plesse-Hardenberg (Sa., 18 Uhr): „Das wird keine einfache Aufgabe, weil jeder von einem Sieg ausgeht“, versucht Trainer Sebastian Reichardt die Euphorie in Waltringhausen zu bremsen. „Der Teufel steckt im Detail.“ Der Gegner habe zuletzt gegen den MTV Vorsfelde deutlich verloren, aber zuvor gute Ergebnisse erzielt. „Sie haben gegen Lehrte gewonnen und in Hameln mit nur einem Tor verloren“, mahnt der Coach zur Vorsicht. Die Südniedersachsen hätten sich im Gegensatz zur Hinrunde verbessert und mit dem ehemaligen Northeimer Marlon Krebs einen guten Spieler nachverpflichtet. „Aber wir sind auf einem guten Weg, haben in Barsinghausen dem Druck standgehalten. Insgesamt zeigt die Formkurve nach oben“, erklärt Reichardt. Mit einem Erfolg würde die HSG einen weiteren Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt vorerst abhängen.

Landesliga Frauen: HSG Schaumburg Nord – MTV Auhagen (Sa., 18.30 Uhr in Haste): Zum Saisonstart hatten der MTV Auhagen und die HSG Schaumburg Nord identische Ziele: Aufstieg in die Oberliga. Während der MTV mit seinem vor der Saison enorm verstärkten Kader nach vielen Querelen zum Saisonstart auf Platz acht der Tabelle steht, hat die HSG Schaumburg Nord ihre Hausaufgaben gemacht und empfängt die Gäste aus Auhagen als Tabellenführer in der Sporthalle Haste. „Schaumburg ist ganz klar der Favorit in diesem Derby, aber wir wollen so lange wie möglich mithalten und vielleicht für eine Überraschung sorgen“, sagt MTV-Trainerin Konsog. Mit lediglich zwei Niederlagen hat die HSG aktuell zwei Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten DJK BW Hildesheim und will diesen mit einem Heimsieg halten, um den direkten Wiederaufstieg feiern zu können.

Regionsoberliga Herren: MTV Großenheidorn III – HSG Exten-Rinteln (So., 15 Uhr): Im Kampf um den direkten Aufstieg in die Landesliga hat die HSG in der Seeprovinz eine harte Nuss zu knacken. Die Integration der beiden Neuzugänge Mindaugas Meskauskas und Arnas Tekutis hat nach zwei Spielen bereits reibungslos geklappt. „Sie passen nicht nur spielerisch, sondern auch menschlich super in unsere Mannschaft“, freut sich HSG-Trainer Saulius Tonkunas über die Verpflichtung seiner beiden litauischen Landsleute. „Nach der souveränen Vorstellung beim 30:19-Sieg im Spitzenspiel gegen Barsinghausen müssen wir nachlegen.“ Zuhause mit Patte sei der MTV mit Sicherheit stärker als beim 20:27 im Hinspiel. Die erste Herrenmannschaft der Seeprovinzler hat spielfrei, und die Zweite spielt Samstagabend. „Mal schauen, wer da so alles aufläuft, aber wir nehmen es so, wie es kommt“, sagt Tonkunas.

HSG Schaumburg Nord II – Garbsener SC II (So., 17 Uhr): „Die Devise im März heißt: fünf Spiele, fünf Siege“, sagt HSG-Trainer Sebastian Pook und hofft auf eine Serie. „Wir hatten eine gute Trainingswoche mit viel Spaß und wollen unsere Dominanz in eigner Halle weiter ausbauen“, so Pook weiter. Wenn die HSG-Abwehr die Kreise von SC-Goalgetter Dennis Cravaack (185 Saisontore) einschränken kann, sollte einem Heimsieg nichts im Wege stehen. Fehlen werden Routinier Stefan Bergmann und Jano Fischer.

HF Aerzen – VfL 1877 Stadthagen (So., 17 Uhr): Für den VfL geht es weiter um jeden Punkt gegen den Abstieg. Die Handballfreunde stehen in der Tabelle drei Punkte besser da, haben zuletzt dreimal in Folge gewonnen und gehören dennoch zu den machbaren Aufgaben. „Die Punkte dürfen nicht liegenlassen. Das Spiel ist sehr wichtig und wird in der Abwehr gewonnen“, ist sich VfL-Teamsprecher Lukas Tadge sicher. Weger einer Erkältungswelle gebe es personelle Fragezeichen, so Tadge. „Das wird aber unser geringstes Problem. Wir müssen in der Defensive wieder ein Bollwerk stellen.“ wi, uk




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