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Schleppmaschine defekt

veröffentlicht am 17.07.2018 um 01:00 Uhr

RINTELN. Am vergangenen Wochenende war für die Piloten des LSV Rinteln wieder einmal nichts zu holen. Zwar hat insbesondere am Sonntag das Wetter mitgespielt, aber ein Defekt an der Schleppmaschine verurteilte einen Großteil der Mannschaft zum Zuschauen. Heraus kam in der 13. Runde der Segelflug-Bundesliga der 25. Platz. Trotzdem wurde der fünfte Rang in der Gesamtwertung verteidigt.

Am Sonnabend war das Wetter zunächst sehr schwach. Lediglich 46,8 Geschwindigkeitspunkte konnte Frerk Frommholz erfliegen. Arndt Hovestadt erreichte weiter im Westen immerhin 83,5 Punkte und brachte so einen zweiten Flug in die Wertung.

Am Sonntag fiel dann die Schleppmaschine aus. Lediglich die Piloten, die ein Segelflugzeug, das mit Hilfe eines ausfahrbaren Motors selbst starten kann, zur Verfügung hatten, konnten auf die Jagd nach Punkten gehen. Reinhard Schramme mit Co-Pilot Rolf Bödeker und Gero Kuhlmann holten noch 104,2 und 81,6 Punkte für den LSV, sodass es mit 269,46 Geschwindigkeitspunkten dann doch noch eine ordentliche Runde war. Allerdings konnten die Wetterbedingungen im Norden mit denen in Süddeutschland nicht mithalten. Es war die Stunde der Vereine, die an den thermischen Rennstrecken lagen. Insbesondere der Tabellennachbar des LSV Rinteln, der AC Lichtenfels, nutzte seine Chance und flog mit insgesamt 386,75 Geschwindigkeitspunkten den Rundensieg ein und verschaffte sich auf diese Weise einen deutlichen Vorsprung auf seine Verfolger aus der Weserstadt. Platz zwei ging mit deutlichem Abstand in den Schwarzwald an den SLV Schwarzwald mit 363,21 Speedpunkten. Platz drei belegte der FSV Sindelfingen mit 361,32 Geschwindigkeitspunkten.

In der Gesamtwertung überholte die LSG Bayreuth mit 183 Punkten den Titelverteidiger LSR Aalen. Dritter ist der FG Schwäbisch-Gmünd mit 170 Punkten vor dem AC Lichtenfels mit 153 Punkten. Der LSV Rinteln folgt auf dem fünften Rang. peb




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