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HSG Exten/Rinteln siegt mit 22:20 / Kampfeswillen setzt sich durch

Schwache Vorstellung reicht

veröffentlicht am 09.09.2018 um 22:25 Uhr

Aivaras Lysenko erzielt vier Treffer. foto: tol
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RINTELN. Gegen die stark ersatzgeschwächten Handballfreunde Aerzen reichte der HSG Exten-Rinteln eine unterdurchschnittliche Leistung zum 22:20 (10:10) Heimsieg.

Wie Trainer Saulius Tonkunas befürchtete, kämpften die Handballfreunde Aerzen um jeden Ball und hatten im Tor mit Robert Drechsler den Turm in der Schlacht. Das Verletzungspech traf auch die Mannschaft des Litauers hart. Torjäger Lukas Jurys (10 Tore) ging mit Fieber in Spiel, Neuzugang Aurimas Gedvilas saß mit Weisheitszahnproblemen nur auf der Bank und Niklas Hammelmann (Grippe) spielte gar nicht. Der HSG-Trainer musste das Spiel so mit drei Rückraumspielern bestreiten.

In der komplett ausgeglichenen ersten Halbzeit hatte die favorisierte Sieben der HSG enorme Probleme in die Partie zu finden und setzte sich nie entscheidend ab. Zur Halbzeit stand es 10:10. Nach der Pause startete das HSG Team gut und führte bis zum 14:13. Nach einer zwei Minuten-Strafe für Alexander Ermakov witterte der Gast seine Chance und nutzte eine erneute Schwächephase der Weserstädter zur 18:15 Führung (49.). Tonkunas gab von der Bank immer wieder Impulse und die HSG fing auf einmal das Kämpfen an.

Jurys, Uhlig und Ermakov trafen bis zur 52. Spielminute zum 18:18 Ausgleich. Die letzten acht Minuten waren an Spannung kaum zu überbieten. Spielentscheidend sollte dann die letzte Schlussminute werden. Beim Stand von 21:20 für Exten-Rinteln gab es 50 Sekunden vor Abpfiff einen Siebenmeter-Pfiff des starken Schiedsrichtergespanns Struckmeier/Mosler. Aerzens Sebastian Steup scheiterte an HSG-Keeper Marcel Leye, der mit einer sensationellen Parade den Sieg festhielt, im Gegenzug markierte Lukas Jurys mit seinem 10. Treffer den 22:20 Endstand.

„Unser stark angeschlagener Kader hat Kampfeswillen und Kondition gezeigt. In den letzten zehn Minuten konnten wir das Spiel zum Glück noch für uns entscheiden“, resümierte Trainer Tonkunas nach Spielende.

Torschützen: Jurys 10, Ermakov 6, Lysenko 4, Uhlig und Tomas Tonkunas je 1 Treffer. wi




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