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HSG Exten-Rinteln verstärkt sich mit zwei Spielern vom Landesligisten TuS Wagenfeld/Wetschen

Tonkunas freut sich über Neuzugänge

veröffentlicht am 15.02.2019 um 17:07 Uhr
aktualisiert am 15.02.2019 um 17:40 Uhr

Einschwören auf den Endspurt im Aufstiegskampf: Die Exten Rinteln verstärkt sich mit zwei litauischen Spielern aus Wagenfeld. TOL

LANDKREIS. Eine kurze Anreise haben die Regionsoberliga-Handballer des VfL 1877 Stadthagen, wenn sie am heutigen Samstag um 16 Uhr zum Auswärtsspiel gegen den Tabellenführer der HSG Schaumburg Nord II in die Sporthalle Waltringhausen reisen müssen.

Die Trauben für die abstiegsbedrohten Kreisstädter hängen hoch, so hat die HSG zuhause noch nicht einen Punkt abgegeben. „Wir sind mit Sicherheit der Favorit in diesem Spiel, allerdings fehlt mir mit Stefan Bergmann, Hendrik Meier und Torben Menzel mein kompletter Innenblock. Zu Glück wird uns Routinier Felix Lattwesen helfen, um die Abwehr zu stabilisieren“, hat HSG-Trainer Sebastian Pook ein wenig Sorge um seine Defensive. Der VfL Stadthagen sei eine Truppe, die bis zum Schluss kämpfe, so Pook. „Wir wollen versuchen, das spielerisch zu lösen.“

Die Gäste haben drei Spiele in Folge gewonnen, reisen mit breiter Brust nach Waltringhausen, sind aber auch realistisch. „Wir sind alles andere als in der Favoritenrolle“, weiß VfL-Teamsprecher Lukas Tadge, „aber wir wollen zeigen, was wir können und aus einer stabilen Deckung heraus agieren.“ Man habe die Punkte zwar im Blick, „aber die sind im Kampf gegen den Abstieg keinesfalls eingeplant“.

SG Misburg – HSG Exten-Rinteln (So., 17 Uhr): Aufatmen bei HSG-Trainer Saulius Tonkunas: Nach über vierwöchiger Wartezeit sind Arnas Tekutis und Mindaugas Meskauskas endlich spielberechtigt für den Regionsoberligisten. Der TuS Wagenfeld/Wetschen hielt unberechtigterweise die Spielerpässe zurück, sodass die Verantwortlichen der HSG den Rechtswart des Handballverbandes Niedersachsen, Harald Schieb, einschalten mussten, um an die Dokumente zu kommen. Den TuS erwartet nun eine saftige Gelstrafe, weil sie die Frist, in der sie die Pässe hätten freigeben müssten, verstreichen ließen.

Tekutis, 33 Jahre, verstärkt den Rückraum der HSG. Meskauskas, Der 24-jährige Meskauskas ist als Linkshänder im rechten Rückraum oder auf Rechtsaußen zuhause. Beide spielten die Hinrunde in der Landesliga.

„Ich bin sehr froh, dass die zwei zu uns stoßen. Vorne sind wir nun flexibler und in der Abwehr sind beide eine echte Verstärkung“, freut sich Tonkunas über die Neuzugänge im Kampf um die Meisterschaft und den Aufstieg in die Landesliga.

Das Auswärtsspiel beim abgeschlagenen Tabellenletzten scheint vom Papier her für den Tabellenzweiten nun eine leichte Aufgabe zu sein. Allerdings weiß der erfahrene Tonkunas um die Gefahr bei solchen Spielen. „Es ist immer schwierig, wenn es von der Tabelle her einfach scheint“, weiß der Coach.

Frauen: HSG Nienburg II – HSG Schaumburg Nord II (So., 17 Uhr): Im Hinspiel holte die Mannschaft vom Trainerduo Julian Frädermann/Philipp Daseking beim 21:21 einen Punkt. Auf Unterstützung aus der ersten Mannschaft kann der Tabellenelfte diesmal allerdings nicht bauen, was die schwierige Auswärtsaufgabe nicht einfacher macht.

Regionsliga Frauen: HSG Exten-Rinteln – MTV Rohrsen III (So., 17 Uhr): Der routinierte Spitzenreiter aus Rohrsen ist gespickt mit ehemaligen Oberliga- und Drittligaspielerinnen und führt mit 18:2 Punkten souverän die Tabelle an. „Wir können locker aufspielen, haben nix zu verlieren und versuchen, so lange wie möglich mitzuhalten“, sagt HSG Trainer Torsten Mischke.

Landesliga B-Junioren: HSG Exten-Rinteln – TV Cloppenburg (So., 13 Uhr): Mit erst vier Minuspunkten gehören die Gäste zu den stärkeren Teams der Liga. Im Hinspiel musste sich das Team vom Trainerduo Petri/Edling mit 31:25 geschlagen geben. „Vielleicht können wir die Gäste aus dem Norden überraschen und zu Hause was holen“, hofft Petri nach drei ungeschlagenen Spielen in Folge auf einen weiteren Punktgewinn.




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