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Neue Spieler der HSG Exten-Rinteln feiern gelungenen Einstand / VfL 1877 Stadthagen verliert das Derby

Tonkunas testet für den Ernstfall

veröffentlicht am 17.02.2019 um 20:29 Uhr

Teammanager Hanss Baekmann (links) und Trainer Saulius Tonkunas (rechts) begrüßen die Neuzugänge Arnas Tekutis (Zweiter von links) und Mindaugas Mesauskas, die beim Einstand für die HSG Exten-Rinteln überzeugen. tol

LANDKREIS. Im Auswärtsspiel beim Tabellenletzten SG Misburg hat sich der WSL-Regionsoberligist HSG Exten-Rinteln mit 30:23 (12:11) durchgesetzt. Verstärkt durch die beiden Neuzugänge vom Handball-Landesligisten TuS Wagenfeld, Arnas Tekutis und Mindaugas Mesauskas, hatte HSG-Trainer Saulius Tonkunas mehr Alternativen auf der Bank. Der Coach nutzte die Partie vor den richtungsweisenden Spielen der nächsten Wochen gegen den Tabellendritten aus Barsinghausen und auswärts beim Tabellensechsten MTV Großenheidorn III, um unter den Bedingungen eines Pflichtspiels die beiden Neuzugänge in die Abläufe zu integrieren.

„Die beiden passen super in die Mannschaft. Arnas hat hinten gezeigt, wie wichtig er für die Abwehr werden kann und Mindaugas entlastet unsere Rückraumspieler enorm“, freute sich Tonkunas über das gelungene Debüt seiner litauischen Landsleute.

Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen. „Wir hatten alleine in der ersten Halbzeit sechs Holztreffer“, ärgerte sich Tonkunas über die ersten 30 Minuten des Spiels und die nur knappe 12:11-Führung.

Im zweiten Durchgang blieb der Aufstiegskandidat dank der souveränen Abwehr und e einem gut aufgelegten Marcel Leye im Tor zehn Minuten ohne Gegentor und setzte sich nach und nach spielentscheidend ab. „Wir haben dann die letzten 20 Minuten nutzen können, um viele Dinge auszuprobieren. Es war ein Gegner zur richtigen Zeit“, meinte Tonkunas mit Hinblick auf die nächsten Aufgaben im Kampf um die Meisterschaft und den direkten Wiederaufstieg in die Landesliga.

HSG: Meskauskas 6, Ermakov 5, Seifert 5, Lysenko 4, Jurys 3, Morkvenas 3, Tekutis 2, Tomas Tonkunas 1, Schumann 1

HSG Schaumburg Nord II – VfL 1877 Stadthagen 20:16 (8:7). Im Angriff biss sich der VfL an der gewohnt sicheren Abwehr des Tabellenführers die Zähne aus. Bis zum Pausenpfiff gelangen nur sieben Treffer, aber auch die HSG brachte nur einen Treffer mehr zustande. „Wir hätten drei Tore wegziehen können, die Chancen waren ja da“, haderte VfL-Coach Giovanni di Noto in Vertretung des gesperrten Heiko Wilkening.

Nach dem Seitenwechsel mussten die mitgereisten VfL-Anhänger bis zur 39. Spielminute warten, ehe Lukas Hävemeier den ersten Treffer im zweiten Durchgang zum 8:12 erzielte. Das war zu wenig, die HSG setzte sich auf 15:9 ab (43.). Weil auch der Tabellenführer im Angriff wenig Durchschlagskraft entwickelte, in der Schlussphase sogar vogelwild agierte, blieben die Kreisstädter im Geschäft. Der 16:19-Anschlusstreffer durch Jonas Krückeberg kam dann aber zu spät (59.). „Die Angriffsleistung will ich nicht kommentieren, zumindest der Innenblock mit Felix Lattwesen und Ralf Könnecke stand gut“, meinte HSG-Coach Sebastian Pook. „Wir haben uns für unsere Arbeit in der Defensive nicht belohnt“, meinte di Noto. Die Angriffe seien zu überhastet abgeschlossen worden, so der Coach. „Es war definitiv ein Punkt drin. Ich weiß aber auch, dass wir heute beim Tabellenführer gespielt haben.“

HSG II: Lattwesen 1, Meyer 1, Hermann 3, C. Kleine 4/2 Siebenmeter, Könnecke 1, Fischer 1, Dargel 1, Grimme 6, Hinze 2.

VfL: Tadge 2, Harmening 2, Hävemeier 3, Baumgarten 2, Krückeberg 2, Schulze 1/1, Leinert 2, Krome 2.




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