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32:26-Erfolg gegen TuS Empelde verschafft Luft im Abstiegskampf / Weiterhin Zweikampf um den Aufstieg

VfL 1877 Stadthagen legt den Schalter um

veröffentlicht am 25.03.2019 um 19:08 Uhr

Sebastian Kölling (Zweiter von rechts) steuert einen Treffer zum wichtigen Erfolg des VfL 1877 Stadthagen bei. Foto: uk

LANDKREIS. Der VfL 1877 Stadthagen hat sich im Kampf um den Klassenerhalt in der Regionsoberliga zwei wichtige Punkte gekrallt: Der TuS Empelde wurde in einer hektischen Handball-Partie mit 32:26 (12:13) geschlagen. „Das war wichtig, weil die Emmerthaler von hinten kommen“, sagte VfL-Teamsprecher Lukas Tadge.

Die Gastgeber begannen konzentriert, erspielten sich eine 7:2-Führung (14.). Der Vorsprung brachte aber keine Sicherheit. „Wir haben zu unruhig gespielt und uns auch hinten nicht gut bewegt“, monierte Abwehrchef Markus Schulze mangelnde Beinarbeit. Im Angriff agierten die Kreisstädter oft in Überzahl, aber zunehmend kopflos. So schmolz der Vorsprung wie ein Eis in der Frühlingssonne und drei Sekunden vor dem Halbzeitpfiff lagen die spielerisch gut aufgestellten Empelder mit 13:12 in Führung.

Der Trend setzte sich nach dem Seitenwechsel zunächst fort. Aber die Hausherren kämpften, standen in der Abwehr besser und konnten sich auf Keeper David Aschenbrenner verlassen. Als Philipp Leinert einen Abpraller mit purer Willenskraft zum 20:17 versenkte, war das Spiel endgültig gedreht. In der Abwehr spielte Nils Krome vorgezogen und störte die TuS-Angriffe empfindlich. „Wir haben cleverer gespielt und rechtzeitig den Schalter umgelegt“, sagte Tadge.

VfL: Tadge 5, Harmening 1, Baumgarten 9/2 Siebenmeter, Pöppel 1, Schulze 3/3, Leinert 6, Kölling 1, Frenzel 4, Krome 2.

VfV 1887 Hainholz – HSG Schaumburg Nord 2 22:27 (9:13). Der Tabellenführer hatte leichte Startschwierigkeiten, lag schnell 1:4 zurück (6.). Innerhalb von vier Minuten drehte die HSG das Spiel und Marco Schulz brachte die Schaumburger mit 5:4 in Führung. Es lief aber weiter nicht rund, trotzdem führte die HSG mit 13:9 zur Halbzeit. Nach 50 Spielminuten war die Partie entschieden, HSG-Trainer Sebastian Pook war dennoch nicht zufrieden: „Das war mit Abstand unsere schlechteste Saisonleistung.“

HSG: C. Kleine 9, Dargel 7, Menzel 3, Bastian Kleine 3, Hermann 3, Schulz 2.

In der Landesliga der Frauen ist der MTV Auhagen nach der 21:22 (9:10)-Niederlage gegen den SC Germania List wieder in akuter Abstiegsgefahr. „Aber unsere Mädels haben super gekämpft“, so Thorsten Klahr, der das Trainergespann Holger Kruppa/Melanie Konsog (Urlaub) vertrat. Bis zum Schluss blieb die Partie ausgeglichen. In der 59. Minute verwandelte List einen Siebenmeter zum 22:21, der MTV vergab anschließend frei von Linksaußen und die Punkte waren weg.

MTV: Novakov 5, Mrkikj 4, Baba 4, Opara 4, Täufert 2, Mihajlova 2.

Die HSG Schaumburg Nord hat dagegen die TAbellenführung behauptet und sich beim Verfolger HSG Hannover-West sicher mit 30:22 (15:12) durchgesetzt. Der Spielverlauf war aber nicht so klar, wie es das Ergebnis aussagt. „Vor allem vor der Pause hat Hannover West mit viel Tempo agiert“, sagte HSG Nord-Trainer Nenad Pancic, dessen Team sich erst nach 40 Spielminuten entscheidend absetzte.

HSG Nord: Occhipinti 1, Strothmann 5, Schindler 3, Rohrssen 2, Rehpenning 1, Pinkenburg 8/3 Siebenmeter, Pfaffe 5, T. Schmidt 1, Brockmann 4/3. wi, uk




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