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Stadthäger im Regionsoberliga-Derby nur Außenseiter / Tonkunas will Achse ausschalten

VfL hofft auf angreifbare Rintelner

veröffentlicht am 23.11.2018 um 16:33 Uhr

Marc Bohnhorst und der VfL Stadthagen wollen im Derby punkten. Foto: uk

LANDKREIS. „Derbys sind immer etwas Besonderes“, weiß Saulius Tonkunas, erfahrener Coach der HSG Exten-Rinteln. Sein Team muss heute (18 Uhr) in der Handball-Regionsoberliga beim VfL 1877 Stadthagen antreten.

Der VfL steht mit erst zwei Siegen und einem Unentschieden auf dem vorletzten Tabellenplatz. „Wir dürfen die junge Mannschaft aber nicht unterschätzen. Wenn wir die Achse um Nico Harmening im Rückraum und Tobias Baumgarten am Kreis in den Griff bekommen, werden wir das Spiel gewinnen“, meint Tonkunas. Die ungeschlagenen Gäste haben die Favoritenrolle inne, sind punktgleich mit dem Spitzenreiter HSG Schaumburg Nord II. „Wenn wir Außenseiter sind, spielen wir meist besser – wie zuletzt beim Heimsieg gegen den MTV Großenheidorn III“, meinte VfL-Akteur Harmening, der dezent darauf hinweist, dass „die Rintelner viele enge Ergebnisse hatten“. Der Gegner sei auf jeden Fall angreifbar.

„Wir müssen es endlich schaffen, eine Führung weiter auszubauen und nicht wie zuletzt in den Spielen zum Ende hin den Gegner immer wieder ran kommen zu lassen“, gibt Tonkunas die Marschroute vor. Personell hofft der litauische Coach auf die Rückkehr der beiden an Grippe erkrankten Außenspieler Aivaras Lysenko und Ronan Uhlig, die durch Ihrer Schnelligkeit mit Gegenstößen einfache Tore erzielen sollen. Fehlen wir Keeper Max Tebbe (Arbeit), hier hofft Tonkunas noch auf die Zusage vom Extener Torwart-Urgestein Benjamin Timm, der mit der zweiten Herren bereits um 16 Uhr gegen die VfL-Reserve im „kleinen Derby“ antritt.

TSV Neustadt – HSG Schaumburg Nord II (So., 18 Uhr): „Neustadt galt vor der Saison zum Favoritenkreis und knöpfte der HSG Exten-Rinteln am vergangenen Wochenende einen Punkt ab. Ich sehe uns nicht unbedingt als Favorit in diesem Spiel, hoffe jedoch auf weitere Auswärtspunkte“, analysiert HSG-Trainer Sebastian Pook die Lage. Personell kann die HSG auf den kompletten Kader zurückgreifen. „Wir müssen wieder auf unsere starke Abwehrarbeit bauen“, meint Pook, der die Tabellenführung verteidigen möchte.

Frauen: TuS Empelde – HSG Schaumburg Nord II (Sa., 16 Uhr): Ohne das Trainergespann Julian Frädermann und Philpp Daseking, die selber mit dem HV Barsinghausen im Einsatz sind, erhofft sich die Mannschaft nach einer Serie von Niederlagen wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. „Das wird in Empelde nicht einfach, aber wir müssen sehen, dass wir die Kurve kriegen. Auf der Bank wird uns Beatice Kargel ersetzen“, so Frädermann.wi, uk




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