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Verfolger HSG Exten-Rinteln erwartet den Tabellenführer HSG Schaumburg Nord II

Wer hat den Druck?

veröffentlicht am 21.12.2018 um 17:37 Uhr

Ein Schluck aus der Pulle: Auf Keeper Marcel Leye und die HSG Exten-Rinteln kommt gegen den Spitzenreiter viel Arbeit zu. uk

RINTELN. In der Regionsoberliga haben die Handballer der HSG Exten-Rinteln gegen die stärkste Abwehr der Liga eine harte Nuss zu knacken: Der Tabellenzweite empfängt die HSG Schaumburg Nord II, die mit zwei Punkten Vorsprung an der Spitze der Liga steht. Anwurf ist heute um 15.30 Uhr in der Rintelner Kreissporthalle.

Die Oberliga-Reserve will mit ihrer starken Defensive und guten Torhütern Beton anmischen. In acht von 13 Spielen bleiben die Gäste unter 20 Gegentoren. Der Verfolger aus Rinteln baut auf seinen spielstarken und wurfgewaltigen Rückraum um die beiden Litauer Lukas Jurys und Aurimas Gedvilas sowie Alexander „Hotte“ Ermakov. „Für uns ist es ein Spiel wie alle anderen in dieser Saison. Wir wollten oben mitspielen mit unserem jungen Team und so viele Punkte wie möglich holen“, sagt der Rintelner Coach Saulius Tonkunas. Der Aufstieg sei nicht das Saisonziel, daher könne sein Team ohne Druck Paroli bieten. „Wenn wir es schaffen, das Tempospiel der Schaumburger zu unterbinden, haben wir eine gute Chance das Spiel zu gewinnen“, meint Tonkunas. Personell kann er aus dem Vollen schöpfen. Der Trainerfuchs wird aber alles daran setzen, das Spitzenspiel zu gewinnen und den Vorsprung der Gäste zu egalisieren.

Sebastian Pook, Trainer der HSG Schaumburg Nord, sieht die Situation anders: „Für mich liegt der Druck eindeutig bei den Rintelnern. Gewinnen wir, sind wir auf vier Punkte weg und der HV Barsinghausen II zieht an ihnen vorbei. Die Euphorie bei uns ist riesig, wir kommen extra mit einem Fanbus in die Kreissporthalle und hoffen auf eine tolle Stimmung. Für solche Spiele ist man Handballer geworden.“ Außer Kreativspieler Nico Hermann, der sich im letzten Spiel eine Fingerverletzung zuzog, kann Pook in Bestbesetzung beim Verfolger antreten. Für den Trainer der Oberliga-Reserve und für Routinier Stefan Bergmann ist es eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. Beide spielten in der vergangenen Saison noch in der Landesliga unter Tonkunas für die HSG Exten-Rinteln.

„Wir hoffen, dass viele Zuschauer den Weg in die Rintelner Kreissporthalle finden, denn hier im Umkreis ist es das einzige Handballspiel an diesem letzten Wochenende vor Weihnachten. Wir haben uns für die Zuschauer die ein- oder andere Überraschung ausgedacht“, freut sich Teammanager Hanns Bäkmann auf das Heimspiel seiner Mannschaft.wi




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