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HSG Schaumburg Nord II feiert Aufstieg in die Handball-Landesliga

Wie aus einem Guss

veröffentlicht am 05.05.2019 um 18:46 Uhr

Enttäuschung bei der HSG Exten-Rinteln, die den Aufstieg aber noch über den Umweg Relegation schaffen kann. tol

LANDKREIS. Das Fernduell um den Aufstieg in die Handball-Landesliga hat die HSG Schaumburg Nord II für sich entschieden.

Regionsoberliga Männer: HSG Exten-Rinteln – TV Hannover-Badenstedt 38:22 (22:16). In der gut gefüllten Kreissporthalle startete Exten furios. Rechtsaußen Ronan Uhlig traf mit einem herrlichen Gegenstoß zum 12:4 (14.). Aber der überragende Alexander Bandmann (13 Tore) hielt die Gäste im Spiel. Die torreiche erste Halbzeit endete 22:16. Nach der Pause drohte den Rintelnern ein ähnliches Desaster wie im Spitzenspiel am vergangenen Wochenende. Leichtfertig vergebene Chancen und leichte Fehler nutzten die Gäste – Bandmann traf zehn Minuten vor dem Abpfiff zum 30:31-Anschlusstreffer. Aber die routinierten Spieler wie Alexander Ermakov oder Tomas Tonkunas behielten die Nerven und brachte die HSG auf die Siegerstraße – 34:30 (52.). Die letzten Minuten spielte der Tabellenzweite nun clever runter. Im Liveticker verfolgte die HSG den anschließenden Erfolg des Konkurrenten HSG Schaumburg Nod II und muss nun nachsitzen. In der Relegation wird am nächsten Samstag um 17 UHr die Oberliga-Reserve des SV Lehrter SV II erwartet. Das Rückspiel findet eine Woche später statt.

HSG: Ermakov 8, Tonkunas 7, Jurys 5, Uhlig 5, Tekutis 4, Seifert 3, Meskauskas 3, Lysenko 2, Kortemeier 1.

HSG Deister Süntel – HSG Schaumburg Nord II 21:27 (11:9). Die HSG Schaumburg Nord ließ im Fernduell mit der punktgleichen HSG Exten-Rinteln nichts anbrennen. In der Anfangsphase war das Team noch nervös, die Gastgeber führten (18.). Auch zur Halbzeit sah es beim 11:9 noch nach einer Überraschung aus.

In Halbzeit zwei zeigten die Gäste ihr Können, die Abwehr stand nun gewohnt sicher und Christoph Kleine traf vorne immer wieder. „Wir haben anfangs vorne nicht genug Druck aufbauen können. In der zweiten Halbzeit lief alles wie aus einem Guss. Man hat gemerkt, die Jungs wollten unbedingt die Meisterschaft“, sagte Pook.

HSG: C. Kleine 9, Tatge 5, Schulz 5, Dargel 4, Lattwesen 3, B. Kleine 1.

VfL 1877 Stadthagen – Garbsener SC 31:22 (13:10). Die Kreisstädter haben die Saison durch einen ungefährdeten Erfolg gegen den Tabellennachbarn aus Garbsen auf dem neunten Tabellenplatz abgeschlossen. Der Sieg war hochverdient, die Gäste lagen im Spielverlauf nicht ein einziges Mal in Führung. Durch einen 6:0-Lauf von 11:10 (26.) auf 17:10 (36.) stellten die Gastgeber früh die Weichen.

VfL: Tadge 6, Harmening 3, Baumgarten 6, Spiekermann 2, Bohnhorst 1, Krückeberg 3, Schulze 3, Knopf 1, Frenzel 3.

Frauen: MTV Rohrsen II – HSG Schaumburg Nord II 11:28 (7:14). Durch einen sensationell anmutenden Auswärtssieg beim Tabellendritten schaffte die HSG den Klassenerhalt. Nach dem 4:4 zog die HSG davon, führte zur Halbzeit bereits mit 14:7. . „Man hat heute gemerkt, dass wir mit aller Macht gewinnen wollten. Wir sind stolz, den Abstieg noch verhindert zu haben. Philipp Daseking und ich bedanken uns für zwei schöne Jahre“, sagte Julian Frädermann im Namen des scheidenden Trainer-Duos.

HSG: Adenaw 7, Lauersdorf 5, Blume 4, Reese 4, Engel 2, Hungerland 2, Kagel 1, Schmidt 1, Oltrogge 1, Bahlmann 1. uk, wi




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