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Mordfall Jan

Keine Willkür gegen Verdächtige

Der Mordfall, der sich in Wunstorf ereignet hat, schockiert und bestürzt die Menschen und das aus gutem Grund. Doch wer reflexartig Gesetzänderungen fordert, denkt nicht weit genug.

veröffentlicht am 15.02.2023 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 22.02.2023 um 15:50 Uhr

15. Februar 2023 19:00 Uhr

Vasco Stemmer 1
Vasco Stemmer Reporter zur Autorenseite

Der Mordfall, der sich in Wunstorf ereignet hat, schockiert und bestürzt die Menschen und das aus gutem Grund. Doch wer reflexartig Gesetzänderungen fordert, denkt nicht weit genug.

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Das Verbrechen, das sich in Wunstorf zugetragen hat, sorgt für Bestürzung, Trauer, Abscheu und Ekel. All das sind ganz natürliche Emotionen. Denn der Fall ist schon wegen der unglaublichen Brutalität, die dabei im Spiel war, nur sehr schwer greifbar. Wie kann ein so junger Mensch, fast noch ein Kind, so etwas tun? Diese Frage wird sich wohl niemand selber beantworten können. Licht ins Dunkel muss ein Gericht bringen. 

Doch besonders im Internet schwingen sich einige Menschen reflexartig selbst zu Richtern auf. Für ihr Urteil brauchen sie kein Verfahren: Der Verdächtige solle am besten für immer weggesperrt werden, bei Wasser und Brot, heißt es da. Oder zumindest solle das Jugendstrafrecht außer Kraft gesetzt werden, für eine härtere Strafe. Unschuldsvermutung? Fehlanzeige! Ein Verständnis von Rechtsstaatlichkeit geht manchen Menschen scheinbar gänzlich ab. Natürlich sind manche Vorgänge und Gesetze nur schwer auszuhalten und manches läuft in der deutschen Justiz auch sicher schief. Doch gibt es gute Gründe, warum Jugendliche und Kinder vor dem Gesetz anders behandelt werden als Erwachsene. Diese Vorgehensweise für eine einzelne Tat, und mag sie auch noch so grausam sein, zu ändern, öffnet der totalen Willkür Tür und Tor. Und das kann niemand ernsthaft wollen, der nur einen Funken Verstand und Anstand besitzt.

Foto: DIALOG



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