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Feldpost in die Heimat

Das Grauen zwischen den Zeilen

Für Soldaten waren Feldpostbriefe oft die einzige Chance, Kontakt zu ihren Familien zu halten. Von der Brutalität des Krieges erzählen die Briefe aber meist nur zwischen den Zeilen. Die in dieser Multimedia-Geschichte gelesenen Briefe stammen aus der Feder des 20-jährigen Kurt Ballerstedt, der 1914 von Hameln aus in den Krieg zog.

veröffentlicht am 06.09.2016 um 10:17 Uhr
aktualisiert am 06.12.2018 um 19:35 Uhr

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1914 trat Ballerstedt als Kriegsfreiwilliger in das Infanterie-Regiment 164 in Hameln ein. Man kann sagen, Ballerstedt hat die Brutalität des Krieges am eigenen Leib zu spüren bekommen. Und doch – oder gerade deswegen – spart er die Gewalt aus. Verschwiegen werden in den Briefen die Schrecken des Krieges. Ballerstedt schreibt an seine Mutter. Anders klingen die Erlebnisse bei Hermann Heps. Auch er war wie Ballerstedt an der Westfront. Nach seiner Rückkehr in die Heimat schreibt er Tagebucheinträge. Detailreich schildert er das Kriegsgeschehen. Das Thema Gewalt spart Heps nicht aus. Sein Adressat ist die Nachwelt.

Starten Sie die Multimedia-Story und hören sie die gesprochenen Feldpostbriefe von Kurt Ballerstedt und Hermann Heps.




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