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Trotz Corona-Krise

Linke fordert: Renten-Nullrunde 2021 verhindern

Bereits heute liegt jede zweite gesetzliche Rente unter 1000 Euro netto. 2021 droht bei der Rente eine Nullrunde. Dagegen wehrt sich Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch.

veröffentlicht am 17.09.2020 um 02:40 Uhr

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Die Linke hat die große Koalition aufgefordert, Vorkehrungen gegen eine Renten-Nullrunde im kommenden Jahr zu treffen.

«Die Corona-Krise darf nicht dazu führen, dass sich die Situation für Rentnerinnen und Rentner verschlechtert», sagte Fraktionschef Dietmar Bartsch den Zeitungen der Funke Mediengruppe. «Eine Nullrunde im kommenden Jahr oder gar noch 2022 wäre sozial- und konjunkturpolitisch schädlich.» Heute schon liege jede zweite gesetzliche Rente unter 1000 Euro netto.

Die Deutsche Rentenversicherung war Ende Juni davon ausgegangen, dass wegen der Corona-Krise die übliche Rentenerhöhung im Westen 2021 ausfallen könnte. Für den Osten sagt sie eine Anhebung um 0,7 Prozent voraus. Zum letzten Mal war es 2010 - im Jahr nach der Finanzkrise - passiert, dass eine Rentenerhöhung ausfiel. Im Juli dieses Jahres bekamen die rund 21 Millionen Rentner deutlich mehr: im Osten 4,2 und im Westen 3,45 Prozent. Grundlage für die jährliche Anpassung ist unter anderem die Lohnentwicklung im Vorjahr.




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