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Heftige Regenfälle

Überflutungen suchen Brandgebiete in Kalifornien heim

San Francisco (dpa) - Gerade erst haben Feuer schwere Verwüstungen in Kalifornien angerichtet, nun gefährden heftiger Regen und Überschwemmungen das Katastrophengebiet.

veröffentlicht am 30.11.2018 um 10:59 Uhr
aktualisiert am 30.11.2018 um 15:45 Uhr

Hochwasser im Trabuco Canyon in Kalifornien. Foto: Mark Rightmire/The Orange County Register

Drei Wochen nach Ausbruch der verheerenden Waldbrände in Nordkalifornien haben rund um die abgebrannte Ortschaft Paradise heftige Regenfälle Straßen unter Wasser gesetzt, wie US-Medien in der Nacht zum Freitag berichteten. Die Behörden im Bezirk Butte County ließen gefährdete Gebiete evakuieren.

Mehrere Menschen seien auf überfluteten Straßen aus ihren Fahrzeugen gerettet worden, teilte Behördensprecher Rick Carhart laut der Zeitung «San Francisco Chronicle» mit. Auch andere Regionen in Kalifornien waren von den Winterstürmen betroffen.

«Wenn kurz nach einem Feuer, noch bevor etwas nachwachsen kann, starke Niederschläge folgen, besteht eine erhöhte Gefahr für Überschwemmungen», sagte Carhart laut Nachrichtenportal «SFGate». Auch sei der Boden in dieser Situation anfälliger für Erdrutsche. Die Behörden hatten erst am Donnerstag die Suche nach Todesopfern in Butte County eingestellt, wie es weiter hieß.

Das sogenannte Camp-Feuer hatte Anfang November den Ort Paradise nördlich von Sacramento fast vollständig zerstört. Mindestens 88 Menschen kamen ums Leben, mehr als 13 000 Wohnhäuser brannten ab, mehrere Hundert Menschen gelten weiter als vermisst. Es ist das schlimmste Feuer mit den meisten Toten in dem US-Westküstenstaat seit Beginn der Aufzeichnungen.

Der starke Regen in großen Teilen Kaliforniens berge das Risiko von Überschwemmungen, Erdrutschen und Verkehrsbehinderungen bis in den Freitag, wie AccuWeather berichtete. Auch kalifornische Großstädte wie Los Angeles, San Francisco und San Diego waren vom Regen betroffen.




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