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Saison hat Sonntag geendet

1000 Besucher im Heimatmuseum

HATTENDORF. Am Sonntag hat traditionell die Saison des Heimatmuseums geendet. Viele Besucher kamen noch einmal an diesem Tag - Kartoffelpuffer und Kuchen waren schnell aus. Am Ende wurde eine überaus positive Bilanz gezogen.

veröffentlicht am 31.10.2018 um 15:32 Uhr

Das Kuchenbüfett im Heimatmuseum ist am Sonntag bereits am frühen Nachmittag fast ausverkauft. Foto: la
Kerstin Lange

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Kerstin Lange Redakteurin zur Autorenseite
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HATTENDORF. „Wie, es gibt keine Kartoffelpuffer mehr? Das ist aber schade“, sagte eine enttäuschte Besucherin aus Rinteln, die zum ersten Mal nach Hattendorf ins Museum gekommen war. „Na ja, dann gibt es eben Kuchen. Hauptsache, wir haben jetzt endlich mal dieses schöne Museum gesehen. Das ist wirklich groß und hat so viel zu bieten. Das hätten wir nicht erwartet.“

Am Sonntag endete die 34. Museumssaison, und traditionell gab es zu dem Termin Reibekuchen mit Apfelmus. „Wir haben 220 Puffer in nur zwei Stunden verkauft, jetzt müssen die Besucher auf Kuchen umschwenken“, sagte Bärbel Giesecke vom Helferteam des Museums. Sie hatte diese zwei Stunden und die Vorbereitungszeit in einem Pavillon vor dem Museum verbracht und die leckeren Puffer gebacken. „Das war bei der eisigen Kälte heute schon etwas unangenehm. Aber die Leute waren glücklich und haben die Puffer genossen. Damit war alles gut“, so Giesecke.

Im Heimatmuseum wurden noch einmal die einzelnen Räume unter die Lupe genommen, und auch die Sonderausstellung „Knöpfe und Handarbeitsutensilien aus vergangener Zeit“, die Christa Kockemüller dem Museum zur Verfügung gestellt hatte, kam noch einmal sehr gut an.

Der Schmied Stefan Müller hat am Sonntag ein letztes Mal in dieser Saison angeheizt und den Besuchern den Blick über seine Schulter gegönnt. Foto: la
  • Der Schmied Stefan Müller hat am Sonntag ein letztes Mal in dieser Saison angeheizt und den Besuchern den Blick über seine Schulter gegönnt. Foto: la

Britta Springmann, Vorsitzende des Vereins für Heimatpflege Auetal, und Museums-Vater Karl Hampel zogen eine überaus positive Bilanz. „Wir hatten rund 1000 Besucher – und das, obwohl wir in dieser Saison keine Schulklasse zu Besuch hatten“, sagte Hampel. Es hätten diesmal auch nur vier Hochzeiten im Museum stattgefunden – ebenfalls weniger als sonst.

„Aber unsere Sonderveranstaltungen anlässlich des 50-jährigen Vereinsbestehens haben gebracht, was sie sollten“, sagte Springmann. Das Museum sei bekannter geworden, unterschiedliche Gruppen seien angesprochen worden, und den Auetalern habe man etwas wiedergegeben. „Schließlich unterstützt die Gemeinde Auetal – und damit auch die Bürger – unseren Verein und das Museum“, so Springmann.

Die Saisoneröffnung mit Jubiläumsfeier, das Oldtimer-Treffen, das Bouleturnier, der Wandertag und vor allem der Handwerkertag und der Familiennachmittag hätten sehr großen Anklang gefunden. „Vielleicht wiederholen wir die eine oder andere Veranstaltung 2019“, überlegte Springmann laut.

Fest steht, dass das Heimatmuseum in Hattendorf am 1. Mai 2019 wieder seine Türen öffnet – mit buntem Programm und einer Sonderausstellung mit fotografischen Arbeiten des Auetaler Naturfotografen Marc-André Rehberg.

Die „Mittwochs-Runde“ wird in der Winterpause wieder einiges im Museum umgestalten, und auch Sonderführungen sind nach Absprache mit Karl Hampel, Telefon (0 57 52) 6 00, oder Rolf Prange, Telefon (0 57 52) 2 33, weiter möglich.




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