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Runder Tisch in Sachen Sport

Auetaler Sportstätten sollen weiterentwickelt werden

REHREN. Die Auetaler Sportstätten sollen weiterentwickelt werden. Dies wurde jüngst im Rat diskutiert. Die Sportvereine haben in jüngster Zeit etliche Wünsche und Forderungen an die Verwaltung herangetragen. Jetzt soll ein Runder Tisch einberufen werden.

veröffentlicht am 19.12.2018 um 15:00 Uhr
aktualisiert am 19.12.2018 um 18:00 Uhr

In Kathrinhagen gibt es ein sportliches Areal mit Plätzen für Fußball, Leichtathletik, Volleyball, Tennis, zum Bolzen und einen Spielplatz. Aber nicht alle Plätze können derzeit wirklich benutzt werden. Foto: la
Kerstin Lange

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Kerstin Lange Redakteurin zur Autorenseite
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REHREN. „Es liegt bekanntlich ein Antrag der SPD-Fraktion vor, der einen Sportentwicklungsplan für die Sportvereine fordert. Parallel dazu hat der Kreissportbund zu einem ,Runden Tisch‘ aufgefordert, der vom Kreissportbund und der Gemeinde Auetal moderiert werden soll“, hat Bürgermeister Heinz Kraschewski während der jüngsten Ratssitzung mitgeteilt.

Die Auetaler Sportklubs TTC Borstel, TuSG Rolfshagen, DLRG Rolfshagen, SC Auetal und SV Hattendorf sowie die Schützenvereine hätten in jüngster Zeit jeder für sich etliche Wünsche und Forderungen an die Verwaltung herangetragen.

Diese Wünsche und Forderungen werden immer wieder von den Sportvereinen formuliert: Die Hallenzeiten seien zu knapp bemessen, um über dem „normalen“ Sportbetrieb hinaus innovative, trendige Sportarten anzubieten. Eine Halle mit Tribüne für Sportveranstaltungen mit Zuschauern fehle völlig. Die Sportplätze in Rolfshagen, Hattendorf und Kathrinhagen sowie die beiden in Rehren müssten von den Vereinen gepflegt werden. Dabei stießen die Ehrenamtlichen an ihre Grenzen und forderten mehr Unterstützung. Auch für die Sporthallen, Schützenhäuser und Schießstände wünschten sich viele Auetaler bessere Ausstattungen.

Die Gemeinde will nun eine Arbeitsgemeinschaft mit Vertretern aller Vereine, der Auetaler Fraktionen und der Verwaltung ins Leben rufen. In dieser Arbeitsgemeinschaft sollen diese Punkte thematisiert und möglichst in eine sinnvolle und im Hinblick auf die finanzielle Belastung tragbare Reihenfolge gebracht werden. Der Sportentwicklungsplan soll sowohl eine Bestandsaufnahme, also die Feststellung des Ist-Zustandes der Auetaler Sportstätten, als auch deren Weiterentwicklung – den Soll-Zustand – beinhalten.

„Das Konzept soll abschließend in den politischen Gremien diskutiert und, wenn möglich, beschlossen werden. Es soll der Verwaltung dann als verbindlicher Handlungsleitfaden für die künftige mittelfristige Haushaltsplanung dienen“, so Kraschewski.




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