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Kreisstraßensanierung zwischen Borstel und Rolfshagen und Radwegeneubau beginnen im Mai

Auftrag ist vergeben

Was lange währt, wird endlich gut und was viele kaum noch geglaubt haben, das soll im Mai beginnen – die Sanierung der Kreisstraßen 65 und 69 zwischen Borstel und Rolfshagen und der Bau eines Radweges. Der Auftrag ist vergeben.

veröffentlicht am 18.04.2019 um 13:20 Uhr
aktualisiert am 18.04.2019 um 18:20 Uhr

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Kerstin Lange

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Kerstin Lange Redakteurin zur Autorenseite
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BORSTEL/ROLFSHAGEN. Was lange währt, wird endlich gut und was viele kaum noch geglaubt haben, das soll im Mai beginnen – die Sanierung der Kreisstraßen 65 und 69 zwischen Borstel und Rolfshagen und der Bau eines Radweges.

Immer wieder ist das Projekt in den vergangenen Jahren verschoben worden. Zunächst gestaltete sich der für den Radwegebau notwendige Grunderwerb schwierig, dann fehlten die Gelder, Fördergelder flossen nicht und dann waren die Baukosten explodiert und auch keine Firma verfügbar, die die Arbeiten ausführen wollte. Immer wieder wurde die Maßnahme verschoben. Jetzt soll es aber wirklich losgehen.

„Der Auftrag ist vergeben“, informierte Uta Weiner-Kohl von der zuständigen Straßenbaubehörde in Hameln auf Anfrage dieser Zeitung. „Im Mai wird auf jeden Fall begonnen. Einen genauen Tag können wir aber noch nicht benennen.“

Die marode Fahrbahn, die unzählige Schlaglöcher aufweist und an den Straßenrändern zum Teil tiefe Risse und abgesackte Bereiche, wird umfangreich saniert. Die vorhandene Deckschicht und teilweise auch die Tragschicht, werden in der gesamten Fahrbahnbreite erneuert. Zusätzlich wird zwischen Borstel und Rolfshagen ein Radweg in Betonbauweise erstellt. Der Radweg soll südwestlich der Fahrbahn, hinter den Bäumen entlang, gebaut werden. Direkt entlang der Kreisstraße reicht der Platz nicht aus und der alte Baumbestand sollte unbedingt erhalten bleiben. So mussten lediglich zwei Bäume, nahe der Zufahrt zum Hof Bredemeier in Borstel, gefällt werden. Hier beginnt der neue Radweg – als Verlängerung des bestehenden Radweges durch das Dorf – und wird im Ortseingang Rolfshagen an den dort vorhandenen Radweg anknüpfen. Somit wird in dem Bereich ein Lückenschluss erzielt. Vor allem Kinder und Jugendliche, die zum Freibad nach Rolfshagen radeln wollen, sind dann endlich sicherer unterwegs.

Die Arbeiten an den Kreisstraßen werden unter Vollsperrung vorgenommen, da die Fahrbahnbreite nicht für eine halbseitige Sperrung ausreicht. Mit Behinderungen ist zu rechnen. Drei Monate soll die Bauzeit in etwa betragen.




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