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Kita Rehren bekommt Neubau / Grundstück in Schulnähe gesucht

Ausschüsse lehnen Bildungshaus ab

In Rehren wird eine neue Kindertagesstätte gebaut, und zwar in der Nähe der Grundschule. Nun muss die Verwaltung ein geeignetes Grundstück finden und erwerben.

veröffentlicht am 30.01.2019 um 15:47 Uhr
aktualisiert am 30.01.2019 um 21:31 Uhr

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Kerstin Lange

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Kerstin Lange Redakteurin zur Autorenseite
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REHREN. Gemeinsam haben am Montagnachmittag der Schulausschuss und der Ausschuss für Jugend und Soziales getagt – jedenfalls für einen wichtigen Tagesordnungspunkt, die Einrichtung eines Bildungshauses beziehungsweise die Unterbringung von Kindergarten- und Krippengruppen im Gebäude der Grundschule Auetal in Rehren.

Olaf Humke von der Gemeinde Auetal erklärte noch einmal, worum es ging: „Die Kita Rehren müsste umfangreich saniert werden und nachdem auch ein Gutachten, das auf Antrag der WGA in Auftrag gegeben wurde, zeigte, dass eine Sanierung unwirtschaftlich wäre, hatte die WGA angeregt zu prüfen, ob zumindest Teile der Kita im Rahmen der Einrichtung eines Bildungshauses in der Grundschule untergebracht werden könnten.“

Es war ein Bildungshaus in der Gemeinde Emmerthal besucht worden. Dieser Besuch führte aus Sicht der Verwaltung und nach Rücksprache mit der Schulleitung und den Leiterinnen der Kindertagesstätten zum Ergebnis, dass die Einrichtung eines Bildungshauses mit einzelnen Gruppenräumen für die Betreuung von Krippen- und Kindergartenkindern in der Räumen der Grundschule nicht möglich ist.

Der Beschlussvorschlag der Gemeinde lautete daher: In den Räumlichkeiten der Grundschule Auetal wird kein Bildungshaus eingerichtet. Die Verwaltung wird beauftragt, Grundstücksverhandlungen für den Neubau einer Kita in Rehren möglichst in der Nähe der Grundschule zu führen und den politischen Gremien eine Planung und Kostenkalkulation zur Entscheidung vorzulegen.

Diesem Beschlussvorschlag konnten schließlich alle Parteien folgen.

„Ein Neubau in Nähe der Schule wäre wünschenswert, denn das Konzept der Zusammenarbeit von Kita und Schule ist gut und kann dann noch besser realisiert werden“, sagte Anke Schmidt (Grüne). Sie wünschte sich auch, dass der Hort näher an der Schule eingerichtet würde.

„Wir haben das Neubauprojekt angeschoben und befürworten es selbstverständlich. Wir hoffen, dass die WGA da mitgeht“, sagte Axel Arndt (SPD).

Alexander Schmidt von der WGA antwortete darauf: „Wir wollten das Gutachten, weil wir nicht bewerten können, ob eine Sanierung wirtschaftlich wäre oder nicht. Alle Optionen zu sehen, war uns wichtig. Wir haben uns das Bildungshaus mit angeschaut und ja, wir können den Weg Neubau mitgehen, denn wir sehen das als derzeit beste Lösung an.“

„Wir unterstützen den Neubau, auch mit Blick auf das Neubaugebiet Teichbreite. Es darf nicht überdimensioniert gebaut werden, aber auch nicht zu klein. Nicht dass in Kürze ein Anbau notwendig wäre“, sagte Thorsten Niedert (CDU).

Die Abstimmung in beiden Ausschüssen verlief einstimmig für den Neubau einer Kita in Rehren in Nähe der Schule.




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