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Lars Büttner: „Eine solche Trasse wäre der Super-GAU für das Auetal!“

Bernser sind gegen Bahntrasse

Die Bernser machen mobil gegen die Planungen, eine Hochgeschwindigkeits-Bahntrasse durch das Auetal zu bauen. Man hofft auch weitere Unterstützer, denn es soll rechtzeitig der Finger gehoben und gemahnt werden.

veröffentlicht am 01.03.2019 um 14:11 Uhr
aktualisiert am 01.03.2019 um 17:00 Uhr

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Kerstin Lange

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Kerstin Lange Redakteurin zur Autorenseite
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BERNSEN. Ob die geplante Hochgeschwindigkeitstrasse der Bahn tatsächlich parallel zur Autobahn 2 und damit auch durch das Auetal gebaut wird, steht noch nicht fest.

„Es gibt dazu einfach noch zu wenig Informationen und die müssen wir, beziehungsweise unsere Politiker, beim Bund einfordern“, stellte Lars Büttner während der Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Bernsen fest.

Man müsse rechtzeitig den Finger heben und deutlich machen, dass das Auetal und deren Bürger durch die sechsspurige, viel befahrene Autobahn 2 schon mehr als überlastet sei. Dazu kämen die Steinbrüche, Sendemasten und der Umleitungsverkehr über die Landesstraße bei Staus auf der A2.

„Eine solche Bahntrasse, parallel zur Autobahn, wäre der Super-GAU für das Auetal“, stellte der Bernser fest. Sie hätte naturräumlich, kulturell und wirtschaftlich nur negative Einflüsse auf das Auetal. Das sahen die rund 40 Mitglieder des Heimatvereins Bernsen ebenso und unterschrieben gerne eine entsprechende Petition gegen die Bahntrasse durch das Auetal. Außerdem beauftragten sie den Vorstand des Heimatvereins, alle Bernser aufzusuchen und um deren Unterschriften zu bitten. „Das machen wir selbstverständlich auch, denn es geht um unser Auetal und die Wohnqualität in Bernsen und den weiteren Ortsteilen“, sagte der Vorsitzende, Marcel Pernau.

In den nächsten Tagen seinen Vereinsvertreter im Dorf unterwegs. „Wir wollen mit dieser Aktion auch die Bürger in anderen Auetaler Dörfern aufmerksam machen und hoffen, dass viele unserem Beispiel folgen“, so Pernau.

Die Unterschriftenliste wollen die Bernser an Bürgermeister Heinz Kraschewski übergeben. „Wir wollen damit keinen Druck machen, sondern unseren Kommunalpolitikern zeigen, dass wir sie im Kampf um die Forderung nach mehr Informationen und gegen die Bahntrasse, unterstützen“, stellte Pernau fest.




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