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Kita-Neubau und Bildungshaus werden diskutiert

Bildungshaus auch für Rehren? Politiker besuchen Einrichtung

AUETAL. Das Gebäude in der Schulstraße, in dem die Kindertagesstätte Rehren untergebracht ist, genügt nicht mehr den Anforderungen. Es ist marode, bietet zu wenig Platz und eine Sanierung wäre laut einem Gutachten, das die Gemeinde Auetal in Auftrag gegeben hat, nicht zu einem angemessenen Preis zu realisieren.

veröffentlicht am 05.11.2018 um 10:35 Uhr
aktualisiert am 05.11.2018 um 16:00 Uhr

Auetaler Ausschussmitglieder besuchen am Dienstag das Bildungshaus in Kirchohsen und erkundigen sich nach dem Zusammenspiel zwischen Grundschule und Kita. Foto: DANA
Kerstin Lange

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Kerstin Lange Redakteurin zur Autorenseite
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AUETAL. 900 000 Euro würde eine Sanierung kosten. Das Platzproblem wäre damit aber nicht gelöst. Die Auetaler Politiker sind sich einig, dass dringend etwas geschehen muss. Diskutiert werden ein Kita-Neubau in Rehren und/oder die Einrichtung eines Bildungshauses, in Zusammenspiel zwischen Kita, Grundschule Auetal und dem Hort, der derzeit im Familienzentrum Rolfshagen zu Hause ist. Die meisten Politiker sprechen sich dafür aus, den Hort zentraler zu positionieren – nämlich in Rehren. Das Bildungshaus, bestehend aus Kita und Grund-, Haupt- und Realschule, wollen sich die Mitglieder des Schul- und des Jugend- und Sozialausschusses am Dienstag anschauen. Rund zwei Stunden sind für die Besichtigung und den Informationsaustausch eingeplant.

Es gibt unterschiedliche Bildungshäuser in der Region, in der Gemeinde Emmerthal sogar gleich drei, mit verschiedenen Schwerpunkten. In dem Emmerthaler Ort Kirchohsen wurde ein Konzept für ein Bildungshaus erarbeitet, das Kinder und Jugendliche vom ersten Lebensjahr bis zur zehnten Klasse begleitet. Ein so umfangreiches Bildungshaus wird es in der Gemeinde Auetal nicht geben, aber die Zusammenarbeit von Grundschule, Kindertagesstätte und Hort unter einem Dach oder wenigstens in einem Bereich ist für die Auetaler Politiker vorstellbar.

„Wir werden uns umfangreich informieren und in den nächsten Wochen und Monaten beraten, wie wir die Situation um die Kita in Rehren mittelfristig verbessern können“, sagte Bürgermeister Heinz Kraschewski.




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