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Auetaler SPD will Artenvielfalt fördern

Blühflächen wiederherstellen

Die Auetaler SPD möchte die Artenvielfalt fördern und setzt sich, unter anderem, für mehr Blühstreifen ein.

veröffentlicht am 26.02.2019 um 16:25 Uhr

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Kerstin Lange

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Kerstin Lange Redakteurin zur Autorenseite
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AUETAL. Die Auetaler SPD möchte die Artenvielfalt in der Gemeinde fördern und hat daher einen entsprechenden Antrag bei der Gemeinde eingereicht. „Flächen für Siedlung, Verkehrsinfrastruktur, Energiegewinnung, Lebensmittelproduktion, Freizeit und Erholung konkurrieren miteinander. Wir wollen in unserer modernen Gesellschaft möglichst viele Ansprüche in räumlicher Nähe zueinander erfüllen“, erklärte der Fraktionsvorsitzende, Rüdiger Teich.

Die Landschaft werde intensiver genutzt. Für die Natur bleibe in der „Normallandschaft“ außerhalb von Schutzgebieten wenig Platz. „Umso wichtiger ist es unseres Erachtens daher, verbleibende naturnahe Strukturen zu erhalten oder durch Blühflächen wiederherzustellen“, so Teich.

Wegerandstreifen könnten dabei eine wichtige Rolle spielen. Als blühende Säume, dichte Hecken oder landschaftsprägende Baumreihen zögen sie sich wie ein lebendiges Netz von Lebensräumen durch die Kulturlandschaft und trügen maßgeblich zu ihrer Vielfalt, Eigenart und Schönheit bei, so die SPD in ihrem Antrag.

Ziel solle es sein, in Kooperation mit der Landwirtschaft und Bewirtschaftern, unabhängig von bestehenden Förderprogrammen, Maßnahmen in der Fläche zu initiieren und umzusetzen.

„Endabsicht ist die Entwicklung eines artenreichen, strukturreichen Saumes aus standortangepassten, heimischen, ausdauernden Wildpflanzen“, stellte Teich fest. In Anlehnung einer Kooperation in der Region Hannover sollten nach Wunsch der SPD-Fraktion in der Gemeinde Auetal in einem ersten Projektschritt zunächst Blühstreifen und Blühflächen zur Förderung von Insekten realisiert werden.

„In Abhängigkeit der Akzeptanz würden wir es begrüßen, wenn weitere Einzelmaßnahmen mit dem Ziel der Umsetzung sukzessive mit einbezogen werden. Die Anlage von Feldlerchenfenstern in Getreide zur Förderung der Feldlerche, Rebhuhnstreifen unter Nichterntung von Weizen zur Förderung des Rebhuhns sowie die Anlage von Erbsenflächen innerhalb von Raps-, Mais-, Rüben- und Getreidekulturen zur Förderung von Feldlerchen und Schafstelzen“, so die SPD-Fraktion in ihrem Antrag.




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