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Winterdienst im Auetal gut vorbereitet

Die Mischung macht’s

Gerade wird es wieder etwas wärmer, aber der Winter kommt bestimmt. Der Auetaler Bauhof ist gut vorbereitet.

veröffentlicht am 29.11.2018 um 16:33 Uhr

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Autor

Leonhard Behmann Volontär zur Autorenseite
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AUETAL. Noch ist das Salz- und Sandlager des Auetaler Bauhofs voll. Doch: Der Winter naht in großen Schritten. Die Temperaturen fallen und der erste Schnee ist in diesem Herbst bereits in der Gemeinde liegen geblieben. Bisher mussten die Bauhof-Mitarbeiter noch nicht zum Winterdienst ausrücken. Die Wetterprognose hat das Winterdienst-Team trotzdem immer im Blick.

Wenn Reifglätte die Straßen der Gemeinde überzieht, wird der Unimog klargemacht. „Mit dem Lkw fahren wir die Straßen im östlichen Auetal ab“, erzählt Sebastian Wittek, Bauabteilungsleiter bei der Gemeinde Auetal. Auf den Gehwegen wird mit einem kleinen Traktor geräumt und gestreut. Auch dieses Fahrzeug ist mit Räumschild und Streuer ausgerüstet. Im westlichen Auetal übernimmt ein Subunternehmer den Winterdienst. Mit einem Acker-Schlepper bringt er das Taumittel auf die Straße. „Der Bauhof würde es allein nicht schaffen“, sagt Wittek. Schließlich müssten alle gewidmeten Gemeindestraßen zeitgleich geräumt werden. Und das sind über 100 Kilometer Strecke. „Dafür fehlen dem Bauhof die Manpower und die Fahrzeuge“, sagt der Bauabteilungsleiter.

Der Bauhof ist dennoch gut auf den Winter vorbereitet. 25 Tonnen Tausalz und 75 Tonnen Sand wurden bereits gebunkert. Seit einem Ratsbeschluss wird im Auetal nicht mehr ausschließlich Salz gegen Eis und Schnee gestreut. „Wir streuen ein Sand-Salz-Gemisch auf die Straßen“, sagt Wittek. Das habe einen entscheidenden Vorteil. Sand hat eine abstumpfende Wirkung. Im Gegensatz zum Salz wirkt der Sand sofort, während das Salz erst einen Moment braucht, um das Eis aufzutauen. Im Bauhof in Rehren wird der von Lastwagen angelieferte Sand mit dem Salz gemischt.

Wenn es auf den Straßen glatt wird, werden die Winterdienstfahrzeuge mit einem Radlader beladen. Ob der Winterdienst in den frühen Morgenstunden ausrücken muss, entscheidet ein Mitarbeiter des Bauhofes, der Bereitschaftsdienst hat.

Um 3 Uhr beurteilt er die Lage und alarmiert gegebenenfalls auch den Subunternehmer. „Zuerst werden die Hauptstraßen und die Schulwege abgefahren“, erzählt Wittek. Es sei besonders wichtig, die Straße freizuräumen, weil die Schulbusse auf diesen Straßen fahren. An manchen Stellen in der Gemeinde machen hohe Schneewehen die Straßen unpassierbar. An diesen Stellen muss öfters geräumt werden.




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