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Konto wieder ausgeglichen

DLRG-Mitglieder leisten 11 650 Stunden ehrenamtliche Arbeit

ROLFSHAGEN. Auch wenn er sich sicher war, dass er alles richtig gemacht hat, alle Rechnungen, Buchungsbelege und Verträge rechtzeitig eingereicht hatte – ein Restrisiko, ob man Geld bekommt, besteht immer. Dem Vorsitzenden der DLRG Rolfshagen, Jan-Hendrik Reese, ist daher ein großer Stein vom Herzen gefallen, als jetzt die Fördergelder für den Neubau der Jugendausbildungs- und Begegnungsstätte ausgezahlt wurden.

veröffentlicht am 01.06.2019 um 00:00 Uhr

Joachim Reese zeigt den Außenbereich des DLRG-Neubaus, der im Herbst gepflastert werden soll. Foto: la
Kerstin Lange

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Kerstin Lange Redakteurin zur Autorenseite
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ROLFSHAGEN. „Unser Konto-Minus von knapp 100 000 Euro ist wieder ausgeglichen“, stellte Jan-Hendrik Reese fest.

„Die Prüfung hat bei der LEADER-Stelle aus verschiedenen Gründen etwas gedauert, aber jetzt sind die Mittel da“, freute sich auch Joachim Reese, 2. Vorsitzender der DLRG Rolfshagen. Nachdem die LEADER-Stelle grünes Licht gegeben hat, wurden auch die zugesagten Gelder der Gemeinde Auetal und des Landkreises Schaumburg überwiesen.

Jetzt kann die DLRG den zweiten Bauabschnitt in Angriff nehmen – die Gestaltung der Außenanlage mit Pflasterarbeiten, auch der Fahrzeughalle, sowie Grünanlagen und eine Küche, die in der Jugendausbildungs- und Begegnungsstätte dringend benötigt wird.

„Wir sind gut ausgelastet mit Lehrgängen und Fortbildungen und da ist es schon wichtig, dass wir bei Tagesveranstaltungen auch mal Kaffee kochen oder einen Imbiss zubereiten können. Die Teilnehmer müssen ja versorgt werden“, sagte Joachim Reese. Zwei Stunden sei er mit einem weiblichen Mitglied der DLRG unterwegs gewesen, um die Küche zu planen. „Frauen haben da doch einen besseren Blick was notwendig und wichtig ist“, räumte Joachim Reese ein.

In der Fahrzeughalle herrscht noch etwas Chaos. Der Boden muss noch gepflastert werden und erst danach können Schränke und Regale final aufgestellt und befüllt werden. Auch der Weg zum Eingang ist derzeit noch mit alten Teppichen „befestigt“, damit die Besucher trockenen und sauberen Fusses in das Gebäude kommen.

„Derzeit holen wir für die anstehenden Arbeiten entsprechende Kostenvoranschläge ein. Diese werden dann eingereicht, damit auch die finanziellen Mittel für den zweiten Bauabschnitt fließen. Genehmigt ist das ja schon alles“, stellte Joachim Reese fest.

Ein Großteil der Arbeiten wird in Eigenleistung ausgeführt. „Dafür haben wir aber im Augenblick keine Zeit, denn am Doktorsee hat am Himmelfahrtstag die Saison begonnen und wir müssen und wollen den Wachdienst dort übernehmen. Das machen wir ja sei vielen Jahren und das soll auf keinen Fall ins Hintertreffen geraten“, erklärte Joachim Reese.

Auch an den deutschen Küsten unterstützen die Rolfshäger Rettungsschwimmer die entsprechenden DLRG-Stationen in den Sommermonaten. Außerdem gehen das Training und der Schwimmunterricht im heimischen Sonnetalbad weiter.

„Unsere Mitglieder haben bereits 11650 Helferstunden für den Neubau geleistet“, stellte Jan-Hendrik Reese fest. „Das ist eine fantastische Leistung. Aber jetzt stehen erstmal unsere originären Aufgaben im Vordergrund.“

Im Herbst soll es dann mit den Pflasterarbeiten rund um den Neubau und in der Fahrzeughalle losgehen.

„Dann werden wieder viele fleißige Hände benötigt. Aber ich bin sicher, auch das schaffen wir noch“, so der DLRG-Vorsitzende.

Übrigens, das Training der DLRG findet jeden Donnerstag von 18 bis 20 Uhr und sonntags von 19 bis 20 Uhr im Sonnentalbad in Rolfshagen statt. Interessierte können dort einfach einmal vorbei schauen oder unter der E-Mail-Adresse schwimmen@rolfshagen.dlrg.de. Kontakt aufnehmen.




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