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Zweiter Förderabschnitt ist genehmigt / 400 Quadratmeter müssen gepflastert werden

DLRG-Neubau noch lange nicht fertig

Es gibt noch viel zu tun, bevor das neue Zuhause der DLRG Rolfshagen wirklich fertig ist. Die Hauptarbeit werden die Pflasterarbeiten ausmachen. Hierfür suchen die Rettungsschwimmer noch fachkundige Unterstützung.

veröffentlicht am 01.11.2018 um 16:39 Uhr

Jan-Hendrik Reese zeigt stolz das Schild, dass die Firma Sander der DLRG gesponsert hat und dass auf das neue Zuhause der Rettungsschwimmer hinweisen soll.
Kerstin Lange

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Kerstin Lange Redakteurin zur Autorenseite
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ROLFSHAGEN. Die Einweihungsfeier ist gelaufen, die Arbeiten an der Jugendausbildungs- und Begegnungsstätte der DLRG-Ortsgruppe Rolfshagen aber noch lange nicht.

„Zunächst haben wir alle eine kleine Pause gebraucht, denn vor der offiziellen Einweihungsfeier war wirklich sehr viel zu tun und wir machen ja viel in Eigenleistung“, sagte der Vorsitzende der DLRG Rolfshagen, Jan-Hendrik Reese. Im Frühjahr soll es wieder richtig rundgehen.

Bislang sei alles gut gelaufen. Das wurde kürzlich auch bei der Bauabnahme bestätigt. „Bis auf Kleinigkeiten, wie fehlende Notausgang-Schilder, ist alles in Ordnung gewesen“, so Reese stolz.

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Die LEADER-AG Westliches Weserbergland habe nun auch den zweiten Förderabschnitt genehmigt und damit könne weitergearbeitet werden.

„Das weitere Geld nutzen wir für fehlendes Inventar und für die Pflasterarbeiten“, erklärte Reese. Schließlich müsse die Fahrzeughalle noch gepflastert werden und im Außenbereich fehlen Wege und Befestigungen.

„Wir erledigen die Pflasterarbeiten in Eigenleistungen, aber da wir kaum Erfahrung damit haben, hoffen wir noch auf fachmännische Unterstützung“, so der DLRG-Vorsitzende.

Aber selbstverständlich waren die DLRG-Mitglieder auch in den vergangenen Wochen nicht ganz untätig. Der Desinfektionsraum wurde eingerichtet und im Lager haben sich die Regale gefüllt.

„Wir haben das ehemalige DLRG-Heim am Freibad leer geräumt, unsere bei RHM-Mode gelagerten Sachen abgeholt, alles sortiert und in Regale eingeräumt“, erzählte Reese. Außerdem habe er, gemeinsam mit Vorstandsmitglied Dirk Ackmann, die Rechnungsordner noch einmal kontrolliert und den Schlussverwendungsnachweis pünktlich am 30. Oktober bei der LAG abgegeben. „Das ist wichtig, damit wieder Geld fließt“, so Reese.

Das Geld aus dem zweiten Förderabschnitt soll außerdem für die Ergänzung der Kücheneinrichtung genutzt werden, die noch sehr spärlich ist. Außerdem ist eine Treppe zum Lagerdachboden geplant. Kürzlich haben die Jugendlichen die 4,5 mal 3 Meter große Kletterwand in der Fahrzeughalle montiert. „Hier fehlen jetzt noch die Weichbodenmatten, die Vorschrift sind und selbstverständlich für die Sicherheit der Kletterer notwendig“, erklärte Reese. Allerdings suche er dafür noch nach einem geeigneten Untergrund. „Solange hier noch Schotter liegt und nicht gepflastert ist, würden die Weichbodenmatten auf dem rauen Untergrund sehr leiden, und das wollen wir vermeiden. Eventuell können wir Paletten darunterlegen“, so der Vorsitzende. Auch ein „Blech-Schild“, das die Rintelner Firma Sander Maschinenbau der DLRG angefertigt und gesponsert hat, muss noch etwas auf seine Bestimmung warten. „Das Schild sieht klasse aus und weist sogar unsere Straße und Hausnummer aus“, so Reese. Es solle aufgestellt werden, wenn die Wege gepflastert sind, und dann am Abend, durch eine Lampe angestrahlt, auf das „Zuhause“ der DLRG in Rolfshagen hinweisen.

Genutzt wird die Jugendausbildungs- und Begegnungsstätte aber auch im „Rohzustand“ schon. Es finden dort Sanitätskurse und Aus- und Fortbildungen sowie Kurse in Erster Hilfe statt.

„Und unsere Jugendlichen treffen sich hier“, so Reese. Einige Mitglieder hätten bereits einen entsprechenden Chip erhalten, mit der die Türen geöffnet, die Sicherheitsanlage ausgeschaltet und das Multimediasystem eingeschaltet werden kann. Schließlich soll das neue DLRG-Heim genutzt werden – vor allem von den Jugendlichen als Treffpunkt und Begegnungsstätte.

„Klar vertrauen wir unseren Jugendlichen und wissen, dass sie gut mit dem Equipment umgehen. Schließlich haben sie alle auch viel mit geholfen und wissen, wie viel Geld und Schweiß drinsteckt“, so Reese. „Aber kontrollieren können wir sie auch.“ Jeder Chip habe nämlich eine registrierte Nummer und man könne per Computer sofort nachvollziehen, wer als Letzter die Tür auf- oder abgeschlossen habe.

„Wenn also etwas nicht in Ordnung ist, wissen wir, wen wir ansprechen können“, so Reese, der ausdrücklich erwähnte, dass immer mal etwas kaputtgehen könne, es aber wichtig sei, dies dann auch zu melden.




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