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Ordnungsstrafen für Falschparker an E-Säulen

Ein Ärgernis mit Folgen

Was nützt es, wenn die Stadtwerke E-Ladesäulen aufstellen, die Autos dort aber nicht aufgetankt werden können, weil die Parkplätze davor von Benzinern zugeparkt sind? Gute Worte blieben ungehört, jetzt wird die Gemeinde durchgreifen.

veröffentlicht am 12.11.2018 um 15:38 Uhr

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Kerstin Lange

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Kerstin Lange Redakteurin zur Autorenseite
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ROLFSHAGEN. Die E-Ladesäule in Rolfshagen an der Kirchstraße wird permanent von Anwohnern zugeparkt. Fahrer von E-Autos haben so nicht mehr die Möglichkeit, ihre Fahrzeuge an der von den Stadtwerken Rinteln vorgehaltenen Säule aufzuladen.

Jetzt sind Beschwerden bei der Gemeinde Auetal eingegangen und die Verwaltung wurde aufgefordert, sich um das Problem zu kümmern.

„Das machen wir selbstverständlich. Zunächst versuchen wir es mit Gesprächen, aber wenn die nicht fruchten, dann setzen wir das dortige Parkverbot für Nicht-E-Autos mit ,Gewalt‘, also mit entsprechenden Strafen, durch“, warnte Bürgermeister Heinz Kraschewski. Es sei ärgerlich, dass die Möglichkeiten des energiefreundlichen Tankens dort durch Ignoranz versperrt würde.

Vor etwa einem Jahr wurde die Ladesäule in Betrieb genommen. Zunächst hatte man an die Vernunft der Autofahrer und Anwohner appelliert, dass sie die entsprechenden Parkplätze, die die Gemeinde dafür zur Verfügung gestellt hat, für die E-Autos freihalten. Dann wurden Hinweisschilder an die Säulen gehängt und darum gebeten, die entsprechenden Plätze freizuhalten. Genützt hat das nichts. Nun muss die Gemeinde handeln.




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