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Thorben Strottmann: „Ein klärendes Gespräch hätte gereicht.“

E-Parkplätze werden jetzt freigehalten

Über die Sinnhaftigkeit der E-Ladesäule ist in den vergangenen Tagen viel diskutiert worden und auch über die Parkplätze, die immer zugeparkt sind und somit das Stromtanken unmöglich ist. Der Chef der benachbarten Firma, Thorben Strottmann stellte dazu lediglich fest: „Man hätte mit uns doch mal reden können. Ich werde darauf aufpassen, dass künftig ein bis zwei Parkplätze an der E-Säule frei bleiben. Jedenfalls nicht von meinen Mitarbeitern zugeparkt werden.“

veröffentlicht am 16.11.2018 um 16:33 Uhr

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Kerstin Lange

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Kerstin Lange Redakteurin zur Autorenseite
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ROLFSHAGEN. „Für die vielen E-Autos muss man auch unbedingt Platz lassen“, das ist nur einer von vielen ähnlichen Kommentaren auf der Facebook-Seite „Natürlich Auetal“ zum Artikel über die zugeparkten E-Ladesäulen an der Kirchstraße in Rolfshagen.

Es wurde viel über die Sinnhaftigkeit dieser Säule und das Bestrafen von widerrechtlichen Parkern dort diskutiert. Vor allem die Chefs des benachbarten Malerbetriebs Strottmann, dessen Mitarbeiter und Kunden dort auf den fünf Parkplätzen an der Kirchstraße meistens ihre Autos abstellen, waren von den Strafandrohungen überrascht.

„Mit uns hat niemand gesprochen. Niemand hat uns gebeten, diese Plätze freizuhalten und es steht dort auch kein Parkverbotschild“, sagte Thorben Strottmann gegenüber dieser Zeitung. Man habe mit einem E-Autofahrer sogar eine Absprache gehabt. „Der kommt immer erst ab 17 Uhr und dann sind unsere Leute sowieso weg“, so Strottmann. Ein klärendes Gespräch hätte gereicht. Jetzt will Strottmann darauf achten, dass wenigstens ein oder zwei Parkplätze an der E-Ladesäule frei bleiben, obwohl ihm Ortsvorsteher Rüdiger Teich vor dem Ausbau der Kirchstraße zugesagt hätte, dass er die fünf Parkplätze gegenüber seines Firmengeländes nutzen könne.

„Eine solche Zusage gibt es nicht, die könnte ich auch nicht geben“, so Teich auf Anfrage. Er habe lediglich eine anonyme Beschwerde-E-Mail zur Parksituation an die Gemeinde weitergeleitet.

Olaf Humke von der Gemeinde Auetal stellte dazu fest, dass an der Ladesäule demnächst Schilder aufgestellt werden sollen, die darauf hinweisen werden, dass zwei Parkplätze für Elektro-Fahrzeuge während der Ladezeit freigehalten werden sollten.




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