weather-image
-3°
Schutzplanken entlang des Auetal Highways werden für rund 100 000 Euro erneuert

Für mehr Sicherheit

100 000 Euro für mehr Sicherheit entlang des Auetal Highways, da werden Behinderungen durch die Bauarbeiten doch gerne in Kauf genommen.

veröffentlicht am 10.01.2019 um 17:09 Uhr

270_0900_121074_a_leitplanken2.jpg
Kerstin Lange

Autor

Kerstin Lange Redakteurin zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der SZ/LZ? Dann melden Sie sich hier mit Ihren SZ/LZ -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

AUETAL. Aus Richtung Apelern bis nach Buchholz arbeitet sich eine Baufirma entlang der Landesstraße 443 seit Montag durch das Auetal. Die Schutzplanken entlang des Auetal Highways werden erneuert.

„Die Maßnahme ist notwendig, um für mehr Sicherheit zu sorgen und die Richtlinien der europäischen Norm einzuhalten“, erklärte Markus Brockmann von der Niedersächsischen Straßenbaubehörde in Hameln.

Seit 2008 gilt für „Fahrzeug-Rückhaltesysteme“ eine europäische Norm, die DIN EN 1317. Bei uns umgesetzt in die „Richtlinie für passiven Schutz an Straßen durch Fahrzeugrückhaltesysteme“, kurz RPS, die regelt, was wo wie eingebaut wird. Nach dieser Norm müssen die Schutzplanken nun erneuert werden. Entlang der L 443 sind es zwar keine kilometerlangen Schutzplanken, aber viele kleine Stücke. „Dafür werden Einzelsysteme eingebaut, die mit einem Primus, einem besonderen Anprallschutz, ausgestattet sind“, so Brockmann.

Früher seien die Enden der Schutzplanken lediglich abgesenkt worden und wenn Autos mit erhöhter Geschwindigkeit darauf geraten sind, fungierten sie wie Rampen und schleuderten die Fahrzeuge in die Luft. „Das Primus-System ist quasi ein Stahlairbag“, erklärt Brockmann.

Rund 100 000 Euro kosten die neuen Schutzsysteme im Auetal. Rund vier Wochen sollen die Arbeiten dauern und werden unter halbseitiger Verkehrsführung mit Ampelreglung durchgeführt.

„Sollte es auf der Autobahn zu einem Stau kommen, dann müssen die Bauarbeiter die Arbeiten an der Landesstraße unterbrechen, damit wenigstens die Umleitungsstrecke freigehalten wird“, stellte Brockmann fest.




Anzeige
Anzeige
Anzeige
Kommentare