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Anke Schmidt: „Kleiner Schritt in die richtige Richtung“

Grüne im Auetaler Rat erwirken Parkverbot an der Schulstraße

REHREN. Die Verbesserung der Verkehrslenkung in Rehren und die Erhöhung der Verkehrssicherheit für Schulkinder und Fußgänger liegen Anke Schmidt und Bela Lange, Vertreterinnen von Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Gemeinde Auetal, besonders am Herzen.

veröffentlicht am 13.03.2019 um 16:18 Uhr
aktualisiert am 13.03.2019 um 17:20 Uhr

Sind für mehr Verkehrssicherheit in Rehren: Bela Lange und Anke Schmidt von den Grünen haben sich dafür eingesetzt, dass an der Schulstraße für Lastwagen künftig ein Parkverbot gilt. Foto: tol
Kerstin Lange

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Kerstin Lange Redakteurin zur Autorenseite
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Daher haben die beiden engagierten Politikerinnen bereits Ende September 2018 einen Antrag an die Gemeinde gerichtet und für diverse Handlungsfelder dringende Handlung verlangt (wir berichteten): darunter ein Parkverbot für Lastwagen an der Schul- und der Rehrener Straße. „Wir haben dort einen Punkt, wo viele Senioren aus dem Schäferhof mit Rollatoren unterwegs sind. Und es ist ganz schlicht und ergreifend ein Schulweg“, begründete Schmidt den Antrag.

Das Parken der Lastwagen direkt hinter der Kurve sei nicht nur verkehrsbehindernd, sondern führt auch immer wieder dazu, dass entgegenkommende Fahrzeuge oder auch die, die dran vorbeifahren, auf den Gehweg ausweichen müssen, da die Straße nicht breit genug ist. „Gerade in der Zeit, in der die Schulbusse fahren, oft eine brenzlige Situation“, beschreibt Schmidt.

Die Verkehrskommission des Landkreises hat sich vor Ort ein Bild von der Situation gemacht, und inzwischen wurden die entsprechenden Parkverbotschilder an der Schulstraße aufgestellt.

„Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung“, freuen sich Schmidt und Lange über den Erfolg, auch wenn eine geforderte Tonnagenbeschränkung für Lastwagen an der Schulstraße nicht umgesetzt wurde.

Noch sind die „Grünen“ mit ihren Bemühungen für mehr Verkehrssicherheit in Rehren aber nicht am Ende. Auch an der Rehrener Straße fordern sie ein Parkverbot für Lastwagen sowie eine umfassende Beschilderung und Hinweise auf Fußgänger und Schulkinder im Bereich der Kreuzung der Landesstraßen 434 und 439 sowie der Straße Zur Obersburg. „Schulkinder, die von der Straße Am Dorenberg zum Busbahnhof am Marktplatz gehen, benötigen nicht nur an Tagen, an denen Stau ist, ewig, um die Straße überhaupt überqueren zu können, da hier keinerlei Verkehrssicherheitsmaßnahmen getroffen worden sind. Es gibt in diesem Bereich keine Hinweise auf den Schulweg oder auf Fußgänger, die versuchen, die Straße gefahrlos zu überqueren“, schildern die Grünen in ihrem Antrag. „Hier hoffen wir noch auf einen Erfolg und bleiben dran“, verspricht Schmidt.

Auch die Überwachung des ruhenden Verkehrs, sogar außerhalb der Dienstzeiten, wünschen sich die Grünen für Rehren weiterhin. Gleichzeitig soll etwas gegen die überhandnehmende Verschmutzung durch „Einkaufsmüll“ und menschliche Exkremente unternommen werden. „Wir bleiben auf jeden Fall dran und suchen weiter nach Lösungen“, versprechen Lange und Schmidt.




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