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Wöchentliche Leerung der Mülleimer

Hundekotbeutel werden gut angenommen

Die Hundekotbeutel und entsprechenden Mülleimer werden gut angenommen. Wird das Pilotprojekt künftig auf das ganze Auetal ausgedehnt?

veröffentlicht am 04.04.2019 um 16:33 Uhr

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Kerstin Lange

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Kerstin Lange Redakteurin zur Autorenseite
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REHREN/ROLFSHAGEN. Die Mitarbeiter des Bauhofes haben freitags, wenn sie die öffentlichen Müllbehälter leeren, seit knapp einem Jahr etwas mehr zu tun. Sie müssen nämlich die sechs Hundekotbehälter, die in Rolfshagen und Rehren aufgestellt wurden, zusätzlich leeren.

„Die Kollegen vom Bauhof haben mir berichtet, dass die Mülleimer immer gut gefüllt sind, und zwar wirklich mit den Kotbeuteln, die wir für die Hundebesitzer angeschafft haben“, sagte Olaf Humke von der Gemeinde Auetal auf Anfrage dieser Zeitung. Das Angebot werde also sehr gut angenommen.

„Beutel werden regelmäßig nachgefüllt, was auch notwendig ist, weil sie genutzt werden“, so Humke. Anwohner im Bereich der Behälter haben festgestellt, dass wirklich weniger „Tretmienen“ auf den Gehwegen liegen, und finden das erfreulich.

Auf Drängen von Auetaler Bürgern hatte die Gemeinde das einjährige Pilotprojekt Hundekotbeutel und -behälter vor knapp einem Jahr gestartet. Insgesamt sechs Anlagen wurden gekauft und aufgestellt, jeweils drei in Rehren und Rolfshagen. Insgesamt wurden dafür 980 Euro investiert. Die Anschaffung selbst wird aber nicht als große Belastung für die Gemeindekasse angesehen, die Personalkosten dagegen schon.

„Das Leeren der Mülleimer kostet Personalzeit, die uns für andere Bauhofarbeiten fehlt“, hatte Bürgermeister Heinz Kraschewski vor einem Jahr zu bedenken gegeben. Um alle Auetaler Ortsteile mit solchen Hundekotbeutelspendern und entsprechenden Mülleimern auszustatten, müssten rund 60 bis 80 Anlagen angeschafft und dann bedient werden. Die notwendige Arbeitszeit der Bauhofmitarbeiter soll nun ermittelt werden und die Politik muss im Spätsommer entscheiden, ob sich die Gemeinde das leisten kann. Die entsprechenden Kosten müssten dann im Haushalt 2020 eingeplant werden.




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