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Familienzentrum in Rolfshagen wird umgebaut / Wenn die Spielleute ausgezogen sind geht´s los

Jetzt wird Platz geschaffen

So wird im Familienzentrum umgebaut und für mehr Platz gesorgt.

veröffentlicht am 04.01.2019 um 12:36 Uhr
aktualisiert am 04.01.2019 um 18:20 Uhr

Noch spielen in dem Gruppenraum im Erdgeschoss die Kinder. Bald sollen hier das Büro der FamZ-Leiterin Beate Schürmann sowie die Mensa entstehen. Foto: la
Kerstin Lange

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Kerstin Lange Redakteurin zur Autorenseite
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ROLFSHAGEN. „Der Gymnastikraum und der kleine Nebenraum werden in das Gesamtkonzept des Familienzentrums integriert“, so Bürgermeister Heinz Kraschewski. Ein zusätzlicher Gruppenraum werde geschaffen, das Büro der FamZ-Leiterin Beate Schürmann neben den Eingang verlegt und eine Mensa eingerichtet. „Damit wird die desolate Raumsituation entzerrt“, so der Bürgermeister.

Wenn die Spielleute in ihr neues Domizil oberhalb des Freibades gezogen sind (wir berichteten) soll sofort mit dem Umbau der ehemaligen Schule in Rolfshagen begonnen werden.

Aber was genau soll nun gemacht werden? „Nach dem Umbau werden wir im Obergeschoss die Kindergartenkinder haben, im Erdgeschoss die Krippengruppen und im Souterrain den Hort“, erklärte Schürmann. Außerdem werden die schwierige Situation beim Essen erheblich verbessert. „Wir bekommen eine Mensa und eine neue Küche. Das wird auch für unsere Hauswirtschafterin Britta Klose eine echte Erleichterung. Dann muss sie nicht mehr die schweren Wagen durch die Einrichtung und über die Stufen schieben“, so Schürmann.

Die Hauswirtschafterin Britta Klose muss derzeit noch die schweren Essenwagen über Stufen in den Gruppenraum heben. Das ist mit der neuen Mensa vorbei. Foto: la
  • Die Hauswirtschafterin Britta Klose muss derzeit noch die schweren Essenwagen über Stufen in den Gruppenraum heben. Das ist mit der neuen Mensa vorbei. Foto: la
Noch sind der große Gruppenraum mit kleinem Nebenraum das Zuhause der Rolfshäger Spielleute. Foto: la
  • Noch sind der große Gruppenraum mit kleinem Nebenraum das Zuhause der Rolfshäger Spielleute. Foto: la

Sebastian Wittek von der Bauabteilung der Gemeinde Auetal erklärt die Umbaupläne im Detail. „Im Erdgeschoss wird im ersten Gruppenraum die Wand zur Küche rausgerissen. Eventuell müssen Träger stehen bleiben, aber das wäre nicht so schlimm“, so Wittek.

Durch eine neue Wand werde das Büro für die FamZ-Leiterin abgetrennt. Das Büro im Eingangsbereich sei besonders sinnvoll, damit Schürmann sehen kann, wer die Einrichtung betritt und verlässt und sie auch als Ansprechpartnerin direkter zu erreichen sei.

Der ehemalige Essensraum wird durch die Maßnahme vergrößert und zur Mensa. Zur Küche hin soll eine Durchreiche eingebaut werden und durch eine neue Kücheneinrichtung die Abläufe optimiert werden.

„Zum Beispiel soll die neue Spülmaschine nicht mehr unten, sondern etwas höher eingebaut werden, was die Arbeit der Hauswirtschafterin erleichtert. Außerdem wünschen wir uns hohe Schränke, die mehr Platz bieten“, so Schürmann.

Aus dem derzeitigen Büro der FamZ-Leiterin wird ein neuer Ruheraum für die Krippenkinder und der ehemalige Ruheraum, der zu klein geworden ist, wird zur Personalgarderobe.

Im Obergeschoss wird, dort wo die TuSG Rolfshagen Mieter war, ein neuer Gruppenraum für die Kindergartenkinder eingerichtet. In dem Nebenraum werden Toiletten und Waschbecken installiert. „Für 25 Kinder brauchen wir diese Sanitäranlagen“, erklärte Wittek.

Im Flur im Obergeschoss verschwindet eine Wand. Der Flur wird dadurch größer, was auch aus Brandschutzgründen besser ist. „Außerdem fällt wieder eine der vielen Ecken weg“, freut sich Schürmann. Die Flurdecke wird aus Wärmeschutzgründen und zum Schallschutz abgehängt und es werden neue Heizkörper im Flur installiert.

Offiziell läuft der Mietvertrag zwischen der TuSG und der Gemeinde noch bis April, aber alle Beteiligten sind daran interessiert, dass der Umbau des FamZ schneller über die Bühen gehen kann. Die Kosten werden mit rund 55 000 Euro veranschlagt. Da Mitarbeiter des Bauhofes einige Arbeiten übernehmen, sollen die Kosten auf etwa 40 000 Euro reduziert werden. Für die neue Küche sind etwa 10 000 Euro eingeplant.




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