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Fahrbahndecke im zweiten Anlauf fehlerfrei aufgebracht / Mehr als ein Jahr Großbaustelle

Klein Holtensen ist fertig

Nach gut einem Jahr Bauzeit sind die Kreisstraßen 61 und 63 mit der Kreuzung in Klein Holtensen saniert. Demnächst muss noch eine Brücke über den Rießbach erneuert werden. Dafür wartet man auf die Bewilligung von Fördergeldern.

veröffentlicht am 24.04.2019 um 16:48 Uhr

Die letzten Arbeiten an den Straßenränder der K64. Foto: la
Kerstin Lange

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Kerstin Lange Redakteurin zur Autorenseite
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KLEIN HOLTENSEN. Die Banquette werden noch fertiggestellt und die Baustelle aufgeräumt. Am heutigen Donnerstag erfolgt die Bauabnahme und dann ist die Sanierung der Kreisstraßen 61 und 63 mit Umgestaltung des Kreuzungsbereichs in Klein Holtensen abgeschlossen. Mehr als ein Jahr haben die Bürger in Klein Holtensen in einer Großbaustelle gelebt, aber jetzt sind sie zufrieden mit ihren neuen Straßen, den Regenwasserkanälen und den Nebenanlagen.

Rund 1,7 Millionen Euro hat der Landkreis Schaumburg investiert in den Kreisstraßenausbau in Klein Holtensen. Für die Maßnahme gibt es allerdings auch eine Förderung vom Land. Die Gemeinde Auetal trägt die Kosten für den Kanalausbau.

Ob man damit allerdings am Ende auch auskommt ist fraglich. Schließlich hat es einige Überraschungen gegeben. Unter anderem belasteter Bodenaushub, der entsprechend entsorgt werden musste.

Die Kosten für die zweite Schwarzdecke musste die bauausführende Firma selbst übernehmen, denn schließlich war ihnen ein Fehler unterlaufen. Als Ende November 2018 die letzt Deckschicht aufgebracht war, war diese etwa fünf Zentimeter zu hoch und wies Löcher und Risse auf. In der vergangenen Woche rückte die Schwarzdeckenkolonne noch einmal an. Die Deckschicht der Fahrbahn wurde abgefräst und schließlich eine neue Asphaltdecke aufgebracht.

„Diesmal hat alles geklappt. Wir machen hier noch die Restarbeiten und am Donnerstag ist die Abnahme. Außerdem werden noch Kernbohrungen vorgenommen, um die Schichten der Fahrbahndecken zu prüfen“, erklärte der Polier der Firma Strabag, Daniel Männecke. Danach würde die Baufirma abrücken.

Ganz abgeschlossen ist das Bauprojekt allerdings nicht. Bei den Straßenbauarbeiten wurde festgestellt, dass die Brücke über den Rießbach an der K 64 einsturzgefährdet ist. Geplant war ursprünglich, das alte Schätzchen irgendwann aufzuhübschen, aber jetzt muss das vorgezogen werden, denn die Stirnwände der Gewölbebrücke neigen sich mehr und mehr nach außen. Geplant ist eine Brücke mit zwei Widerlagern und einer Platte. Durch einen größeren Brückenquerschnitt soll auch der Hochwasserschutz verbessert werden.

„Ein entsprechender Antrag für die Brücke liegt bei der Förderstelle. Wenn das Geld bereitgestellt wird, vergeben wir den Auftrag“, erklärte Markus Brockmann von der zuständigen Straßenbaubehörde in Hameln.




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