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Die Auetaler Neubaugebiete ziehen junge Familien an

Kraschewski: „Im Speckgürtel wird es zu teuer“

Das Auetal als Wohnort wird immer beliebter. Viele junge Familien sind zugezogen.

veröffentlicht am 04.04.2019 um 16:34 Uhr

„Wir wollen natürlich ein attraktives Angebot für junge Eltern schaffen. Heinz Kraschewski Auetaler Bürgermeister

Autor:

maurice mühlenmeier
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Auetal. Geriert sich das Auetal zum Familienmagneten? Ein neues Baugebiet in Rehren steht bereits in den Startlöchern, bisherige sind nahezu vollständig gefüllt: „In den älteren Baugebieten sind nur noch einzelne Baulücken frei“, so Bürgermeister Heinz Kraschewski. Die Baugebiete „Im Kump“ in Kathrinhagen, „Brambusch“ in Rolfshagen und der „Dachsweg“ in Hattendorf sind weitestgehend verkauft oder bebaut.

Ein Glück für das Auetal: Die Baugebiete zogen vor allem junge Familien mit Kindern an. Einer der Gründe, warum im Auetal so viel für Kindertagesstätten und Ganztagsbetreuung getan wird.„Wir wollen natürlich ein attraktives Angebot für junge Eltern schaffen, die nicht auf Großeltern und Verwandtschaft zurückgreifen können.“ Denn, so weiß Kraschewski, das Auetal wird zunehmend für junge Familien interessant, die ihren beruflichen Schwerpunkt in Hannover haben. „Die pendeln dann über die Autobahn zur Arbeit und sind auf eine gute Betreuung ihrer Kinder angewiesen.“

Dabei spielen auch die Grundstückspreise eine Rolle bei der Wahl des Auetals zur zukünftigen Heimat: „Im Speckgürtel von Hannover wird es langsam zu teuer“, so Kraschewski.

Auch das Förderangebot „Jung kauft alt“ wurde und wird sehr gut genutzt im Auetal. Bei dem Förderprogramm werden Familien nach Familienstand gestaffelt gefördert, wenn ein Haus gekauft wird, das älter als 30 Jahre ist. Das bedeutet, auch über die reinen Neubaugebiete hinaus kamen dadurch weitere Familien ins Auetal.

Entwickelt sich die Gemeinde Auetal also zur familienpolitischen Boomregion? „Das wäre vielleicht zu viel gesagt“, meint Kraschewski schmunzelnd. „Aber wir bemühen uns sehr, Familien hier eine gute Basis für ein angenehmes Leben zu liefern.“ Auch die Verbesserung der Infrastruktur, beispielsweise durch die Anruftaxis und den ÖPNV, habe daher hohe Priorität im Rathaus. Mit dem neuen Baugebiet „Teichbreite“ in Rehren mit rund 30 Baugrundstücken erhoffe man sich weiteren Zuwachs.

Die Volksbank in Schaumburg ist Investor des neuen Baugebietes und will demnächst mit der Vermarktung beginnen. Es gibt schon zahlreiche Interessenten für die Grundstücke. Im August könnten dort die Bagger anrollen. Darüber hinaus plane man mehr derzeit aber nicht. „Erst mal müssen wir abwarten, wie gut es angenommen wird“, so der Bürgermeister.




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