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Parteien einigen sich – 1,5 Stunden mehr Licht

Laternen bleiben länger an

Nicht durchgängig, aber eineinhalb Stunden länger brennen die Straßenlaternen im Auetal ab Weihnachten. Die meisten Bürger werden sich über diese Ratsentscheidung freuen.

veröffentlicht am 14.12.2018 um 15:00 Uhr
aktualisiert am 14.12.2018 um 18:40 Uhr

Bereits 2016 hat Florian Buddensiek vom Bauhof die stromfressenden Lampen gegen LEDs ausgetauscht. Foto: la
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REHREN. Der ursprüngliche Antrag der CDU-Fraktion, die Nachtabschaltung an den Wochenenden auszusetzen, wurden in den vergangenen Jahren immer wieder diskutiert. Jetzt hat man einen Kompromiss gefunden, dem alle Ratsmitglieder am Donnerstagabend zustimmten.

Täglich bleiben die 774 Straßenlaternen im Gemeindegebiet eineinhalb Stunden länger an, voraussichtlich ab Weihnachten soll der Beschluss umgesetzt werden.

In der Nacht setzt die Nachtabschaltung für die Spätheimkehrer erst um 1 Uhr ein und am Morgen erfolgt die Einschaltung bereits um 4.30 Uhr, was den Wünschen von Schichtarbeitern und Zeitungszustellern entsprechen soll.

Damit soll dem Wunsch dem Bürger entsprochen und ein erhöhtes Sicherheitsgefühl erzeugt werden.

„Der Mehraufwand pro Einwohner beläuft sich auf 35 Cent pro Jahr. Das sollte sich die Gemeinde leisten können“, meinte Friedrich Gärling (CDU). Durch die LED-Lampen konnten die Kosten für die Straßenbeleuchtung ohnehin um die Hälfte gesenkt werden.

Anke Schmidt von den Grünen gaben trotzdem noch einmal zu bedenken, dass der Tag- und Nachtrhythmus durch die LED-Straßenbeleuchtung gestört wird. „Da müssen wir an das Insektensterben denken, aber selbstverständlich auch an die Menschen, die sich die Beleuchtung wünschen. Ich denke, wir haben einen Konsens gefunden.“




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