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Grüne stellen Antrag: Verkehrssicherheit erhöhen

Lebensqualität leidet schwer

REHREN. In einem Antrag fordern die Grünen eine Verbesserung der Verkehrslenkung sowie die Erhöhung der Verkehrssicherheit für Schulkinder und Fußgänger. Dafür soll von der Verwaltung ein umfassendes Konzept erarbeitet werden.

veröffentlicht am 10.10.2018 um 18:05 Uhr

Viel Platz bleibt nicht mehr übrig, wenn ein oder gleich zwei Brummis in der Schulstraße parken. Foto: pr.
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Frank Westermann Redakteur zur Autorenseite
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REHREN. Für die Grünen hat Anke Schmidt jetzt einen Antrag bei der Verwaltung eingereicht, der im Rat beraten werden soll: Sie fordert die Verbesserung der Verkehrslenkung und eine Erhöhung der Verkehrssicherheit für Schulkinder und Fußgänger. Dafür soll von der Verwaltung ein umfassendes Konzept erarbeitet werden, eventuell in Zusammenarbeit mit dem Landkreis.

Anke Schmidt sieht für die Grünen dringende Handlungsfelder: Sie fordert eine Tonnagenbeschränkung für Lastwagen in der Schulstraße oder ein entsprechendes Parkverbot; ein Lkw-Parkverbot in der Rehrener Straße; eine umfassende Beschilderung und der Hinweis auf Fußgänger und Schulkinder im Bereich der Kreuzung an der Autobahnbrücke; eine regelmäßige Überwachung, auch außerhalb der Dienstzeit (bis 20 Uhr) des ruhenden Verkehrs, sowie der überhandnehmenden Verschmutzung durch „Einkaufsmüll“ und menschliche Exkremente; alles keine positiven Aushängeschilder für das Auetal, meint Schmidt.

Die Lebensqualität der Bürger in Rehren leide „schwer“ unter der ständig angespannten Verkehrssituation auf der A 2 durch Staubildung: Als Umleitungsstrecke der Autobahn ist es an vielen Tagen kaum möglich, die Straße zu überqueren.

Parkende Lastwagen am Straßenrand würden nicht nur in der Schulstraße immer wieder für gefährliche Situationen sorgen, auch führe es im Bereich Rehrener Straße immer wieder dazu, dass der fließende Verkehr erheblich gestört werde.

Schulkinder, die von der Straße „Am Dorenberg“ zum Busbahnhof am Marktplatz gehen, würden nicht nur an Tagen, an denen Stau sei, „ewig brauchen, um die Straße überhaupt überqueren zu können, da hier keinerlei Verkehrssicherheitsmaßnahmen getroffen worden sind“.

Es gebe in diesem Bereich keine Hinweise auf den Schulweg oder Fußgänger, die versuchen würden, hier gefahrlos die Straße zu queren, meint die Rehrenerin.

Unbestritten sei, dass Lkw-Fahrer ihre Pausen einhalten müssen, so Schmidt abschließend in ihrem Antrag, „und wir ihre Kaufkraft begrüßen, wenn sie für ihre Einkäufe Geschäfte vor Ort nutzen. Allerdings sehen wir hier die Notwendigkeit, dass Maßnahmen ergriffen werden, die vorgeben, wo die Lkw abgestellt werden dürfen – und wie es möglich ist, dass Bürger und Gewerbetreibende nicht unter der Last der Verschmutzung leiden müssen und Schulkinder und Fußgänger sicher am Straßenverkehr teilnehmen können.“




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