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Auetaler CDU erwartet Ratssitzung und Entscheidung zur Straßenbeleuchtung mit Spannung

Licht an oder aus?

Mit dem Thema Straßenbeleuchtung beschäftigt sich die Auetaler CDU nun schon seit Langem. Bei der nächsten Ratssitzung im Dezember soll nun endlich eine Entscheidung gefällt werden.

veröffentlicht am 20.11.2018 um 15:49 Uhr
aktualisiert am 20.11.2018 um 16:30 Uhr

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Kerstin Lange

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Kerstin Lange Redakteurin zur Autorenseite
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HATTENDORF. Die Ehrung kam für Helmut Büttner völlig überraschend. „Seit zehn Jahren bist du nun Mitglied in der CDU, dafür und vor allem auch für dein langjähriges Engagement vor der Parteizugehörigkeit, möchten wir heute danken“, sagte der Auetaler CDU-Vorsitzende, Thorsten Niedert, während der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Peter in Hattendorf.

Über die zehn Jahre Mitgliedschaft musste Büttner etwas schmunzeln, denn der CDU Auetal steht er schon seit Jahrzehnten nahe. 22 Jahre lang war er Ratsmitglied, Delegierter und Kassenprüfer für die CDU – ohne Mitglied zu sein. „Ich wollte mir meine Unabhängigkeit wahren und hatte daher damals vereinbart, dass ich erst in die Partei eintreten, wenn ich diese Ämter nicht mehr ausübe“, erklärte Büttner.

„Und er hat Wort gehalten, was nicht selbstverständlich ist“, stellte Friedrich Gärling fest. „2008, als er nicht mehr für den Rat kandidierte, ist er in die CDU eingetreten.“

Niedert hatte zu vor in seinen Berichten als Vorsitzender und Fraktionsvorsitzender auf die vergangenen Monate und die aktiven Projekte geblickt.

„Mit Spannung erwarten wir die nächste Ratssitzung und die Entscheidung über ,Licht an oder aus‘, also die Straßenbeleuchtung“, so Niedert. Die CDU hatte einen Antrag gestellt, die Straßenbeleuchtung am Wochenende durchgängig eingeschaltet zu lassen, um das Sicherheitsgefühl der Bürger zu erhöhen.

WLAN für die Dorfgemeinschaftshäuser ist beantragt worden und auch der Umgestaltung des Marktplatzes und damit der Neunutzung des ehemaligen „Markantmarktes“ will sich die CDU annehmen. „Noch immer sind folgende unserer Anträge offen: die Erstellung eines Image-Films über das Auetal und die Beleuchtung unter der Autobahnbrücke in Rehren für die Fahrgemeinschaften und Langzeitparker“, stellte Niedert fest.

Man habe viele Ideen, aber die Umsetzung müsse auch bezahlbar sein. „Hier müssen wir im Auetal, auch weil wir keine mehrheitsführende Partei haben, Gespräche suchen und zusammenarbeiten“, so Niedert.

„Dem stimme ich zu“, sagte Bürgermeister Heinz Kraschewski, der feststellte, dass die Zusammenarbeit mit der CDU gut und konstruktiv sei. „Die Wirtschaftsförderung hat große Priorität“, so der Bürgermeister. „Allerdings müssen hier noch große Steine aus dem Weg geräumt werden.“

Mit der Umsetzung der Bebauung „Teichbreite“ und den Kitas, die um- oder neu gebaut werden müssen, habe man aber bereits große Projekte gemeinsam angeschoben.

Thomas Weishaupt, der neue stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende, stellte sich bei den Auetalern offiziell vor. „Wir wollen künftig die Ortsverbände in unserem Kreisgebiet besser betreuen und enger im Dialog bleiben. Wir werden zu Veranstaltungen gehen, helfen und so versuchen, die Mitglieder bei der Stange zu halten“, versprach Weishaupt.




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