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Sprachtherapie in der Sparkasse

Logopädin Melanie Rempuschefsky eröffnet Praxis

ROLFSHAGEN. Vor gut einem Jahr ist die Sparkasse mit ihrer Filiale aus dem Haus Rolfshagener Straße 53 ausgezogen – geblieben sind ein Kontoauszugsdrucker, ein Geldautomat und leere Büroräume. Die Gemeinde Auetal hat die Chance genutzt und das Gebäude erworben. Nun zieht dort eine Sprachtherapeutin ein.

veröffentlicht am 08.02.2019 um 16:46 Uhr
aktualisiert am 11.02.2019 um 14:40 Uhr

Noch wird hier kräftig umgebaut, aber Melanie Rempuschefsky freut sich schon sehr auf die Eröffnung ihrer logopädischen Praxis, die für den 1. April geplant ist. Foto: la
Kerstin Lange

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Kerstin Lange Redakteurin zur Autorenseite
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ROLFSHAGEN. „Das Obergeschoss war vermietet und im Erdgeschoss hatten wir als Eigentümer der Immobilie die Möglichkeit, daran mitzuwirken, wer dort einzieht“, hatte Bürgermeister Heinz Kraschewski den Kauf immer begründet.

Man wolle versuchen, etwas zu finden, was es im Auetal oder in Rolfshagen nicht gibt, was den Menschen zugutekommt und zukunftsweisend ist. Das ist jetzt gelungen. Der Mietvertrag wurde kürzlich unterschrieben. Voraussichtlich zum 1. April wird Melanie Rempuschefsky in den Räumen eine logopädische Praxis eröffnen.

„Zunächst wird dort ja noch umgebaut und daher weiß ich nicht, ob der 1. April zu halten ist, aber mit der eigenen Praxis im Auetal erfülle ich mir einen Traum und freue mich auf meine Arbeit dort“, sagte Rempuschefksy auf Anfrage dieser Zeitung.

Die 52-Jährige wohnt seit 2005 in Rolfshagen, ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern (21, 13). „Wir fühlen uns sehr wohl hier im Auetal. Ich mag Rolfshagen und die ganzen weiteren Orte hier in der Gemeinde“, so die ausgebildete Logopädin. „Die Räume in der ehemaligen Sparkasse haben mich sofort begeistert.“ Es sei sehr schön und zentral dort und das Angebot und die Zusammenarbeit mit der Gemeinde sei sehr gut gewesen.

„Dafür danke ich dem Bürgermeister sehr, der sich stark dafür eingesetzt hat, dass ich dort meine Praxis eröffnen kann“, so Rempuschefsky.

Sie habe sich bewusst für das Auetal als Praxisstandort entschieden. „Hier leben fast 2000 Menschen und viele ältere mit neurologischen Problemen, die eine Sprachtherapie benötigen“, so Rempuschefsky. „Aber auch Kinder, die meine Unterstützung benötigen.“

Die Logopädie sei eine Ergänzung zum guten physio- und ergotherapeutischen Angebot im Auetal.

Melanie Rempuschefsky hatte schon seit 1987 den Berufswunsch Logopädin. „Aus den verschiedensten Gründen hat das nicht geklappt. Erst viel später konnte ich meinen Wunsch umsetzen und 2017 habe ich meine Traumausbildung auf Studienbasis abschließen können“, so Rempuschefsky. Während zahlreicher Praktika habe sie in Kliniken im neurologischen Bereich und viel mit Kindern gearbeitet. „Dabei habe ich alle Störungsbilder, die es im sprachtherapeutischen Bereich gibt, erlernt“, so Rempuschefsky, die nun ihrer Praxiseröffnung entgegenfiebert.




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