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Mit Grundstücken, Häusern und Wohnungen wurden 2018 mehr als zehn Millionen Euro umgesetzt

Millionenumsätze im Auetal

AUETAL. Das Auetal ist trotz der guten Lage direkt an der Autobahn 2 kein Boom-Gebiet. Vor allem im Vergleich mit anderen Autobahn-Anrainergemeinden wie Bad Nenndorf oder Lauenau zeigt der Grundstücksmarktbericht 2018, den das Katasteramt herausgegeben hat, eine deutlich schwächere Stellung.

veröffentlicht am 05.04.2019 um 19:07 Uhr

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Autor

Jakob Gokl Stv. Chefredakteur zur Autorenseite
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Trotzdem wurden allein im Jahr 2018 fast zehn Millionen Euro für Grundstücke und Wohnungen im Auetal bezahlt. Den mit Abstand größten Anteil daran hatten mit 7,2 Millionen Euro die bereits bebauten Grundstücke. Davon wurden im vergangenen Jahr insgesamt 44 verkauft. Entspricht im Durchschnitt 163 000 Euro pro bebautem Grundstück.

Der zweite große Brocken sind die land- und forstwirtschaftlichen Flächen gewesen. Für 26 dieser Grundstücke wurden insgesamt 1,7 Millionen Euro bezahlt. Insgesamt wechselten 544 Quadratkilometer den Besitzer. Das entspricht 3,12 Euro pro Quadratmeter Forst- und Ackerland.

Unbebaute Bauflächen reihen sich mit 800 000 Euro im Jahr 2018 ein. Insgesamt wurden 21 Bauplätze im Jahr 2018 verkauft, durchschnittlich etwa 38 000 Euro dafür bezahlt. Ganz am Ende sind die Eigentumswohnungen mit lediglich 300 000 Euro angesiedelt, insgesamt wechselten fünf Stück im vergangenen Jahr ihren Besitzer.

Dafür sind Mieten in der Gemeinde Auetal im Vergleich zu anderen Kommunen sehr günstig:

Wohnungen mit Wohnungsstandard aus dem Baujahr bis 1948 haben einen Mittleren Quadratmetermietpreis von 3,20 Euro. Wohnungen auf dem Stand wie zwischen 1949 und 1970 sind bereits deutlich teurer, für 4,20 Euro pro Quadratmeter zu haben.

Wer auf dem Wohnungsstandard aus dem Baujahr 1971 bis 1994 setzt, muss 4,40 Euro pro Quadratmeter Miete einrechnen. Und neue Wohnungen, auf dem Standard wie seit 1995, kosten bereits 5,10 Euro pro Quadratmeter.

Zum Vergleich: In der Rintelner Kernstadt beginnen die mittleren Mietpreise bei 4 Euro pro Quadratmeter (Baustandard vor 1948) und liegen bei Standards wie ab 1995 bereits bei 6,20 Euro pro Quadratmeter. Neubauwohnungen ab Baujahr 2010 können erheblich teurer sein, laut Katasteramt um bis zu 30 Prozent über dem Vergleichswert.




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