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Weiß-blau und beste Stimmung dominieren in Hattendorf / Schunkeln auf Tischen und Bänken

Mit drei Schlägen o’zapft

Das ist eine richtige weiß-blaue Sause gewesen, die über 200 Madln und Buam in Hattendorf gefeiert haben.

veröffentlicht am 22.10.2018 um 15:19 Uhr
aktualisiert am 22.10.2018 um 17:30 Uhr

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Kerstin Lange

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Kerstin Lange Redakteurin zur Autorenseite
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HATTENDORF. „Eins, zwei, drei ... o’zapft is“, erklang es am Samstagabend im Gasthaus Peter. Die rund 200 Gäste feuerten den Hattendorfer Ortsvorsteher Friedrich Gärling und Auetals Bürgermeister Heinz Kraschewski beim Fassanstich lautstark an. Nur drei Schläge benötigte Gärling und schon floss das original Oktoberfestbier in den Maßkrug, den Kraschewski bereithielt. Und selbstverständlich wurde kein Tropfen des köstlichen Blonden verschüttet.

Die Stimmung beim Oktoberfest in Hattendorf, das Feuerwehr und Sportverein gemeinsam auf die Beine gestellt hatten, war von Beginn an bestens. Die Schützenkapelle Kathrinhagen, unterstützt vom Musikverein Hülsede, sorgte vom ersten Ton an dafür, dass die Madln und Buam an den Bierzelttischen schunkelten und mitsangen.

Nach dem Essen – es gab bajuwarische Köstlichkeiten wie Haxen, Leberkäse, Weißwurst und Sauerkraut – ging es dann richtig zur Sache. Die Feierwütigen standen auf den Bänken, schunkelten und klatschten und waren bei den Wiesen-Hits erstaunlich textsicher. Als der Leiter der Musiker, Frank Rinne, die Bühne verließ und sich mit seiner Posaune zwischen die Feiernden mischte, hatte die Stimmung ihren Höhepunkt erreicht.

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Fesche Madln in schicken Dirndl und bei bester Laune. Fotos: la
  • Fesche Madln in schicken Dirndl und bei bester Laune. Fotos: la

Fast alle Gäste waren übrigens in feschen Dirndln und Lederhosen gekommen. Die Mitglieder des SV und der Feuerwehr hatten den Saal in weiß-blau geschmückt.

„Das Schöne ist, dass hier alle zwei Jahre, denn in diesem Abstand organisieren wir seit zehn Jahren das Oktoberfest, Jung und Alt zusammen feiern“, sagte Jörg Nerge vom SV Hattendorf.

Am sehr späten Abend, als die Kapelle Feierabend machte, sorgte „DJ Kauhs“ noch bis zum frühen Morgen dafür, dass die gute Laune der Oktoberfestfeierer nicht nachließ.

Zuvor waren die Tische beiseitegeräumt worden, um eine ausreichende Tanzfläche zu schaffen. Es wurde schon fast hell, als aus dem Saal des Gasthauses Peter noch immer der „Holzmichel“ und der „Anton aus Tirol“ ertönten.

„Es war wieder ein tolles Fest. Die Mühen haben sich gelohnt“, stellt Ortsbrandmeister Lars Weber fest.




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