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Hattendorfer Schützen wieder aktiv

Mit neuem Vorstand in die Zukunft

Er hat Tradition, ist viele Jahre alt und jetzt hat der Schützenverein Hattendorf eine Verjüngungskur hinter sich. Der Vorstand wurde erneuert, neue Mitglieder gewonnen und das Schützenhaus saniert.

veröffentlicht am 13.11.2018 um 14:31 Uhr
aktualisiert am 13.11.2018 um 17:20 Uhr

Das marode Holz am Schießstand musste abgerissen und erneuert werden. Foto: pr
Kerstin Lange

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Kerstin Lange Redakteurin zur Autorenseite
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HATTENDORF. 112 Mitglieder zählt der Schützenverein Hattendorf. „In den vergangenen Monaten konnten wir 12 Neueintritte verzeichnen – vor allem junge Leute, was uns sehr freut“, stellte der zweite Vorsitzende, Olaf Bartsch, fest.

Um die Schützen in Hattendorf war es in den vergangenen Jahren ruhig geworden. Unstimmigkeiten unter den Mitgliedern und im Vorstand waren der Grund dafür.

„Jetzt sind wir, mit einem komplett neuen Vorstand, im Aufwind“, so Bartsch, der den Vorsitzenden Eckhard Woltmann bei dem Pressetermin entschuldigt. Schriftführer Stefan Dlugosch und Schießsportleiter Heiko Schulz waren aber vor Ort und erläuterten, was in den vergangenen Wochen und Monaten am idyllisch gelegenen Schützenhaus alles geschaffen wurde.

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„Wir haben seit April dieses Jahres viel geschuftet“, teilte Andreas Dlugosch mit, der zu den fleißigen Helfern des Vereins zählt. Der Wanderparkplatz vor dem Schützenhaus wurde entschlammt und mit neuem Schotter befestigt. Auch den Zaun rundum haben die Schützen erneuert. „Die Gemeinde Auetal hat die Kosten für das Material übernommen und wir haben gearbeitet“, so Bartsch. Im 1966 erbauten Schützenhaus hat sich ebenfalls eine Menge getan. „Wir haben das Gebäude innen und außen gestrichen und die Schießstände umfangreich saniert“, erklärte Andreas Dlugosch. Das Dach wurde erneuert, jede Menge Holz in den Splitterschutz verbaut und die Beleuchtung erneuert.

„Für unsere 34 aktiven Schützen und gerne auch noch einige mehr haben wir jetzt optimale Bedingungen“, stellte Stefan Dlugosch fest. An den drei Schießständen – Kleinkaliber (50 Meter), Großkaliber (25 Meter) und Luftpistole (10 Meter) – könne bestens trainiert werden.

„Das wirkt sich positiv auf die Leistungen aus“, so der Schießsportleiter, der selbst die Kreismeisterschaft im Einzel anführt. Die Luftpistolenmannschaft ist in der Kreisliga erfolgreich.

„Es geht aufwärts mit unserem jung gebliebenen Traditionsverein“, so Bartsch. „Wir blicken positiv in die Zukunft und haben viele gute Ideen, auch für Veranstaltungen.“

Vor einigen Jahren war am Schützenhaus am Rießbach am Waldrand von Hattendorf immer eine Menge los. Schützenfeste wurden gefeiert, am Himmelfahrtstag wurden lustige Wettkämpfe organisiert und die Vatertagswanderer verpflegt und unterhalten. Einige Jahre hat das Schützenhaus im „Dornröschenschlaf“ gelegen – jetzt wurde es wieder zum Leben erweckt.

Wer sich für den Schützenverein Hattendorf und das Training dort interessiert, kann mittwochs ab 19 Uhr oder sonntags von 10 bis 12 Uhr ins Schützenhaus kommen oder sich mit Stefan Dlugosch unter (0 57 52) 8 63 49 20 oder Olaf Bartsch unter (0 57 52) 9 20 93 in Verbindung setzen.




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