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Grünen-Politiker im Auetal begeben sich im Auetal auf die Suche nach Spuren der Europäischen Union

Mit zwei Pferdestärken Richtung EU

AUETAL. Die Europawahl steht vor der Tür. Das nahmen die Grünen im Auetal zum Anlass, um einmal im direkten Umfeld Ausschau nach Spuren der Europäischen Union zu halten. Per Pferdekutsche ging es auf eine Rundfahrt von Escher über Hattendorf, Raden, Rannenberg und Rehren. Dabei gab es einiges zu entdecken: „Oft nimmt man gar nicht wahr, wo überall die EU drinsteckt.“, betont Anke Schmidt, Fraktionsvorsitzende im Rat der Gemeinde Auetal.

veröffentlicht am 24.05.2019 um 16:01 Uhr
aktualisiert am 24.05.2019 um 19:20 Uhr

Die Teilnehmer der Rundfahrt machten mit ihrer Pferdekutsche halt am Heimatmuseum in Hattendorf. Foto: pr.
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„Die Wanderwege, der Pilgerpfad, die beschilderten Radwege – alles von der EU gefördert.“, ergänzt Bela Lange, stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Manches sei nicht sofort offensichtlich, sondern eher „spürbar“. Entlang der Strecke gab es viel zu Natur- und Artenschutz zu berichten, etwa nahe Raden, wo der Nabu verschiedene Flächen naturgerecht erstellt hat.

Viele der übergeordneten Regelungen werden von der EU getroffen. Doch auch die Genehmigung der Vektortechnik für den Ausbau des schnellen Internets oder die Förderung von Windkraftanlagen hängen eng mit der EU zusammen.

Selbst aus dem Europäischen Sozialfonds sind in den letzten Jahren Gelder ins Auetal geflossen, für einen Meistervorbereitungslehrgang einer heimischen Firma.

Nach einem Zwischenstopp im Heimatmuseum in Hattendorf, der von einigen Mitfahrenden zu einer kurzen Besichtigung genutzt wurde, krönte ein gemeinsames Picknick die Fahrt – natürlich komplett ohne Wegwerfartikel aus Plastik. Nach vier Stunden in bestem Frühlingssonnenwetter brachte Kutscher Holger Gellermann die Auetaler Grünen und ihre Gäste, Bürgermeister Heinz Kraschewski und die Kreisvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Monika Tautz, wieder wohlbehalten nach Escher. Diese bedankte sich: „Das war eine ganz tolle Fahrt, einerseits Entschleunigung und andererseits mehr Aufmerksamkeit für das, was die EU vor Ort bewegt.“




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