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Zwölf Hunde erholen sich / Besitzer müssen Tierarztkosten zahlen

Nicht artgerecht transportiert: Ein Welpe hat nicht überlebt

REHREN. 13 winzige Hundewelpen hat der Veterinär des Landkreises Schaumburg, Dr. Ulf Güber, vor gut drei Wochen im Gewerbegebiet in Rehren seinen Besitzern weggenommen und in die Obhut von zwei Tierheimen gegeben. Die Welpen waren alle in einem schlechten Zustand und noch zu jung, um den Vorschriften entsprechend gegen Tollwut geimpft zu werden. „Einer der Welpen hat nicht überlebt“, sagte Güber jetzt auf Anfrage dieser Zeitung. Die anderen zwölf Hundebabys seien in zwei Tierheimen in Quarantäne und würden von Tierärzten versorgt.

veröffentlicht am 26.03.2019 um 00:30 Uhr
aktualisiert am 26.03.2019 um 10:14 Uhr

12 von 13 kleinen Welpen geht es inzwischen gut. Foto: la
Kerstin Lange

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Kerstin Lange Redakteurin zur Autorenseite

„Ein Welpe musste sogar intensivmedizinisch versorgt werden, aber inzwischen sind die zwölf Tiere gesund und munter“, so Güber. Die drei jungen Männer aus Estland, Somalia und den Niederlanden, die die Tiere nicht artgerecht auf dem Rücksitz und im Kofferraum eines Autos transportiert hatten, wollen ihre Hunde zurück. Schließlich hätten sie viel Geld für die Tiere bezahlt, die sie für ihre Kinder gekauft hätten. Da sie für alle Welpen Pässe vorlegen konnten und bis auf einen ganz jungen Hund auch alle gechippt waren, spricht nach Aussage von Güber zunächst auch nichts dagegen, den Männern die Tiere nach Ende der Quarantäne wieder zu übergeben. „Aber selbstverständlich müssen die Besitzer für die entstandenen Kosten aufkommen, die Tierarztkosten, die Betreuung in der Quarantäne und so weiter. Das wird nicht billig“, stellte Güber fest. Er würde die Welpen nur herausgeben, wenn die Besitzer Bargeld auf den Tisch legen.




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