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Bündnis „Qualität im Dialog“ ist einer von 10 Finalisten

Schaumburger Bündnis im Finale für "Deutschen Kita-Preis 2021"

AUETAL/LANDKREIS. Das Kita-Bündnis "Qualität im Dialog", das seinen Sitz im Auetal hat, gehört zu den Finalisten des „Deutschen Kita-Preis 2021“ in der Kategorie Lokales Bündnis.

veröffentlicht am 17.12.2020 um 14:15 Uhr

AUETAL/LANDKREIS. Das Kita-Bündnis „Qualität im Dialog“, das seinen Sitz im Auetal hat, gehört zu den Finalisten des „Deutschen Kita-Preis 2021“ in der Kategorie Lokales Bündnis. Dahinter verbirgt sich das Qualitätsentwicklungsbündnis für Kindertageseinrichtungen „Qualität im Dialog“ der Städte Rinteln, Hessisch Oldendorf und der Gemeinde Auetal.

„Das ist eine tolle Nachricht in diesen turbulenten Tagen“, freut sich Ingmar Everding, der Koordinator des Bündnisses. „Das Telefoninterview im Oktober hat die Jury überzeugt, uns in Finale einziehen zu lassen. Das Bündnis „Qualität im Dialog“ stelle die Kinder in den Mittelpunkt und richte sich mit seinen Themen nach den aktuellen Fragen und Entwicklungen der Frühkindlichen Bildung aus, bekam der Koordinator aus Berlin mitgeteilt.

Nun geht es für das Bündnis aus dem Weserbergland in die entscheidende Runde. Für das Frühjahr sind digitale Interviews und ein online Workshop geplant. Ein Vor-Ort-Besuch durch das Expertenteam aus Berlin ist Pandemie bedingt leider nicht möglich.

„Wir freuen uns auf den inspirieren Austausch mit den Experten. Die eigenen Prozesse und Inhalte mit den Fachleuten zu diskutieren birgt viele Weiterentwicklungsmöglichkeiten für unser Bündnis. Gerade im Workshop werden im Dialog mit Fachkräften, Trägern und Eltern neue Perspektiven sichtbar“, so Everding. Hier spreche er aus Erfahrung, denn schon im Jahr 2019 war das Bündnis im Finale. Damals reiste das Team nach Berlin, ging aber leider leer aus.

Nun sei das Bündnis wieder im Finale der besten zehn Bündnisse Deutschlands. „Das ist ein sehr großes Lob für die Arbeit der Erzieherinnern und Erzieher vor Ort“, freut sich die heimisches Bundestagsabgeordnete Marja-Liisa Völlers (SPD). „In diesem Jahr standen die Menschen in der Kindertagesbetreuung vor neuen und herausfordernden Veränderungen. Viele haben sich noch stärker engagiert, damit die Kinder vor Ort bestmöglich aufwachsen können.“

Welche der zehn Finalisten-Bündnisse es unter die fünf Preisträger schaffen, entscheidet eine unabhängige Jury. Der Erstplatzierte erhält ein Preisgeld von 25 000 Euro. Die vier Zweitplatzierten dürfen sich über je 10 000 Euro freuen.

Nachdem die Bekanntgabe der Preisträger in diesem Jahr aufgrund der besonderen Situation durch die Corona-Pandemie erstmalig in digitaler Form stattfand, sollen die Erstplatzierten im nächsten Jahr – sofern möglich – wieder im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 10. Mai 2021 in Berlin bekanntgeben werden.

Auch eine weitere Neuheit bringt der Kita-Preis 2021 mit: Bei allen Gewinnern des Deutschen Kita-Preises wird im Sommer 2021 auch eine regionale Preisverleihung vor Ort stattfinden. „Das Bündnis ‚Qualität im Dialog‘ hat in Anbetracht der ausgezeichneten Arbeit vor Ort beste Chancen, den Preis zu gewinnen. Ich drücke weiterhin die Daumen! Und natürlich hoffen wir alle, dass auch eine Preisverleihung in Berlin möglich sein wird“, so Völlers.

Der Deutsche Kita-Preis ist eine gemeinsame Initiative des SPD-geführten Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung in Partnerschaft mit der Heinz und Heide Dürr Stiftung, dem Eltern-Magazin und dem Didacta-Verband.

„Wie allen macht die Pandemie auch uns in vielen Dingen immer wieder einen Strich durch die Planung“, so der Koordinator Ingmar Everding. Doch das Team von „Qualität im Dialog“ bleibt weiter aktiv und findet laut Everding immer neue Wege, um auch in dieser turbulenten Zeit in den Einrichtungen des Bündnisses für die Kinder gute Erfahrungsräume und Entwicklungsmöglichkeiten zu schaffen. Für das Frühjahr sind einige neue Projekte, die analog oder digital starten werden, geplant und für den Sommer wird ein großer Fachtag zum Thema „Neue Medien in KiTas“ vorbereitet.

In den kommunalen Kindertageseinrichtungen der Städte Rinteln, Hessisch Oldendorf und der Gemeinde Auetal wird nun mit Spannung erwartet, ob im Jahr 2021 ein Kita-Preis ins Weserbergland gehen wird. red




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