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DLRG-Rettungsschwimmer in der Kita Rehren

„Seehund Nobbi“ bringt Kindern die Gefahren am Wasser bei

REHREN. Über die Gefahren beim Baden in offenen Gewässern haben der „Seehund Nobbi“ und Rettungsschwimmer der DLRG die Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte Rehren aufgeklärt.

veröffentlicht am 05.04.2019 um 16:39 Uhr

Die Kindergartenkinder lernen, wie sie jemanden aus dem Wasser ziehen und retten können. Foto: leo
Leonhard Behmann

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REHREN. Spielerisch wurden die Kinder, die demnächst eingeschult werden, über Gefahrenquellen, die Baderegeln, das richtige Verhalten am Wasser und darüber informiert, wie sie sich vor zu viel Sonne schützen.

„Unterschiedliche Lernspiele sorgen für jede Menge Spaß und Bewegung und binden die Kinder aktiv in das Thema ein“, erklärte Henning Bock von der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft mit Sitz in Bad Nenndorf, die die Präventionsarbeit in dieser Form gemeinsam mit ihrem Partner Nivea seit fast 19 Jahren leistet. So durften die Kinder Rettungsschwimmer spielen und lernten dabei, wie man jemanden aus dem Wasser rettet und bei Verletzungen hilft. Mitglieder der DLRG erklärten den Kindergartenkindern aber auch, was die bunten Badefahnen am Strand bedeuten und wie das Rettungsgerät funktioniert. Bei einem Puzzle wurde den Kleinen zudem erklärt, wie man sich vor Sonnenbrand schützen kann. Zwischendurch brachte das große Maskottchen der Aktion, der „Seehund Nobbi“, die Kinderaugen zum Leuchten.

Kita-Leiterin Tanja Büthe zeigte sich sehr zufrieden. „Das ist alles sehr kindergerecht aufbereitet und eine tolle Sache.“ Die Aktion werde für die Kinder, die eingeschult werden, regelmäßig wiederholt. „Auch bundesweit werden wir den Kampf gegen das Ertrinken fortsetzen“, sagte Bock. In diesem Jahr seien rund 2000 weitere Veranstaltungen in ganz Deutschland geplant.

Im vergangenen Jahr hat nach Angaben der DLRG die Zahl der Ertrinkungsnotfälle bundesweit deutlich zugenommen. Die Anzahl der Todesopfer ist der Statistik der Organisation zufolge im Jahr 2018 insgesamt um 19,8 Prozent auf 504 gestiegen. Darunter waren auch 26 Kinder im Alter bis zu zehn Jahren. Henning Bock führt das auf den besonders heißen Sommer zurück.




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