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Einstimmige Beschlüsse im Gemeinderat / Frühschwimmer zahlen künftig zwei Euro

„Teichbreite“ kann bebaut werden

Die 30 Baugrundstücke im Baugebiet „Teichbreite“ in Rehren können in Kürze von der Volksbank in Schaumburg vermarktet werden. Der Rat hat dem Bebauungsplan zugestimmt.

veröffentlicht am 01.02.2019 um 15:46 Uhr

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Kerstin Lange

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Kerstin Lange Redakteurin zur Autorenseite
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REHREN. Lediglich ein Anwohner hat gegen das geplante Neubaugebiet „Teichbreite“ in Rehren Einwände erhoben. Das teilte der Planer Matthias Reinold am Donnerstagabend während der Gemeinderatssitzung mit.

„Es wurde Bedenken geäußert, dass zuviel Verkehr durch die Königsbergerstraße fahren könnte. Aber gerade um den Verkehr für alle Anwohner zu entlasten, haben wir diese schleifenförmige mit zwei Ausfahrten, nämlich in Richtung Königsbergerstraße und Dr. Oetker-Straße gewählt“, erklärte Reinold.

Das Gebiet werde von der Gemeinde schon seit vielen Jahren als Bauerwartungsland geführt. „Da muss niemand überrascht sein, dass dort jetzt gebaut wird, das war lange klar und zu erwarten“, so der Planer.

„Was lange währt, wird endlich gut“, meinte Bürgermeister Heinz Kraschewski dazu.

Im Baugebiet „Teichbreite“, sollen möglichst bald 30 Grundstücke auf einer Fläche von insgesamt 26 000 Quadratmetern bebaut werden. Als Investor konnte die Gemeinde Auetal die Volksbank in Schaumburg gewinnen, die in Kürze mit der Vermarktung beginnen wird, denn der Satzungsbeschluss der Ratsmitglieder war einstimmig – der Bebauungsplan ist damit in Kraft.

Neben den 30 Einfamilienhäusern, die Familien ein neues Zuhause in Rehren bieten sollen, werden von der Gemeinde zwei Regenrückhaltebecken, angrenzend an das Baugebiet, gebaut. Hiermit soll auch die Hochwassergefahr in der Dr. Oetker-Straße und der Ortheide gebannt werden.

Vor der Abstimmung um das neue Baugebiet hatte der Bürgermeister neueste Beschlüsse des Verwaltungsausschusses verkündet. Dort war unter anderem beschlossen worden, die Freibadgebühr für erwachsene Frühschwimmer von 1,50 auf zwei Euro zu erhöhen. Von der Verwaltung vorgeschlagen und im Jugend- und Sozialausschuss auch so zur Kenntnis genommen, war eine Erhöhung von nur 20 Cent, also von 1,50 Euro auf 1,70 Euro (wir berichteten).

Außerdem teilte der Bürgermeister mit, dass das Carsharingunternehmen „app2drive“ seinen Vertrag mit der Gemeinde Auetal gekündigt und die beiden in Rolfshagen und Rehren geparkten Fahrzeuge bereits wieder abgeholt hat (mehr dazu auf Seite 8).

Zwei neue, mobile Geschwindigkeitsmessanlagen hat die Gemeinde Auetal angeschafft. An verschiedenen Orten im Auetal werden sie aufgebaut und sollen so die Autofahrer darauf hinweisen, wie schnell sie unterwegs sind. Erfahrungsgemäß bremsen diese Messanlagen die meisten Raser.

Im Familienzentrum werden 15 zusätzliche Ganztagsplätze im Kindergartenbereich geschaffen (wir berichteten). Da die Einrichtung, in Zusammenarbeit mit der Verwaltung, bereits alle notwendigen Vorkehrungen dafür getroffen hat, können die zusätzlichen Ganztagskinder bereits ab Mittwoch (Montag und Dienstag ist die Einrichtung wegen einer Fortbildung geschlossen) im FamZ betreut werden.

Der Rat ernannte schließlich die beiden Stellvertreter von Gemeindebrandmeister Michael Möller. Erster Stellvertreter ist Jochen Clausing von der Ortsfeuerwehr Rehren-Westerwald und zweiter Stellvertreter Ralf Kopczinsky von der Ortsfeuerwehr Rolfshagen.

Anfragen gab es weder von den Ratsmitgliedern noch von den anwesenden Einwohnern. So konnte der Ratsvorsitzende Heiner Thies die Ratssitzung bereits nach 30 Minuten schließen und den nichtöffentlichen Teil aufrufen.




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