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Auetaler Kitas bekommen mehr Platz

Umbau und Neubau

In Rolfshagen soll es im Familienzentrum Umbaumaßnahmen geben. Dafür sind im Haushalt 50 000 Euro eingeplant. Für Rehren wird ein Neubau favorisiert, auch wenn die Zeit bis dahin irgendwie überbrückt werden muss, denn die Kita-Plätze werden langsam rar.

veröffentlicht am 06.12.2018 um 16:17 Uhr

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Autor:

Maurice MüHlenmeier
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REHREN. Lange ging sie nicht, die Sitzung des Jugend- und Sozialausschusses der Gemeinde Auetal. Nach einer halben Stunde schloss der Vorsitzende Rüdiger Teich die Zusammenkunft und wünschte den Teilnehmern einen schönen Abend.

Dennoch – so kurz es war, so gehaltvoll war es auch. Schon zu Beginn merkte Olaf Humke von der Gemeindeverwaltung an, dass die Rolfshagener Kindertagesstätte ausgelastet sei und der Bedarf an Ganztagsangeboten steige: „Nicht etwa aufgrund günstiger Beiträge, sondern vor allem durch Zugezogene.“

Um des steigenden Bedarfs an Betreuungsplätzen Herr zu werden, plane man ab Frühjahr 2019 die Aufstockung. Derzeit gebe es in der Kita Rolfshagen eine ganze und eine halbe Ganztagsgruppe; letztere wolle man erweitern.

Die Qualitätsoffensive „Qualität im Dialog“ wird fortgesetzt. Foto: la
  • Die Qualitätsoffensive „Qualität im Dialog“ wird fortgesetzt. Foto: la

„Dazu werden wir Personal brauchen“, so Gemeindebürgermeister Heinz Kraschewski. Das Thema werde in den nächsten Sitzungen noch einmal auf den Tisch kommen. Auch politisch ist die Erweiterung der Gruppe nicht in trockenen Tüchern und wird noch in dem einen oder anderen Gremium Thema werden.

Ebenfalls werde nun die bauliche Erweiterung der Kita angegangen. Mit 50 000 Euro schlägt diese im gestern verabschiedeten Haushaltsplan zu Buche.

Dabei soll nicht nur das Obergeschoss für die Kita nutzbar gemacht werden, sondern auch die Verlegung des Leiterinnenbüros in den Eingangsbereich, die Renovierung der Küche und der Treppe am Hinterausgang in einem Rutsch miterneuert werden.

Das bedeutet auch: Der Spielmannszug des TuSG Rolfshagen zieht um. „Die Räumlichkeiten sind gekündigt und eine neue Unterbringung wurde organisiert“, erklärt Doreen Schwarzlaff von der Gemeinde Auetal auf Nachfrage. „Der Spielmannszug wird im alten Vereinsheim der DLRG unterkommen.“

Die Stelle des Koordinators Ingemar Everding zur Umsetzung des Qualitätssicherungsverfahrens „QiD – Qualität im Dialog“ in Kindertagesstätten der Städte Rinteln, Hessisch Oldendorf und der Gemeinde Auetal“ wird verstetigt. Die Stelle wird ab 2019 unbefristet ausgewiesen. Die beteiligten Kommunen zahlen anteilig das Gehalt des Koordinators. Für die Gemeinde Auetal sind das Kosten in Höhe von 8 900 Euro pro Jahr.

Weiter möchte der Ausschuss in eine Flutlichtanlage am Sportplatz Obersburg investieren. „Dabei geht es nicht um die Erneuerung, sondern um Energiesparen“, verrät Schwarzlaff. Man wollte prüfen, ob sich die Gemeinde leisten könne, die Flutlichtmasten mit LEDs auszustatten.

Eine gute Nachricht gab es auch: Das Anruf- und Seniorenauto erfreut sich noch immer zunehmender Beliebtheit. Der Zuwachs sei laut Humke nicht so stark wie in den vergangenen Jahren, doch „noch immer steigen die Fahrgastzahlen“. Die kalkulierten Kosten steigen demnach aber natürlich auch.

Laut Humke seien diese Ausgaben alternativlos: „Ohne das Anrufauto bekommen wir die ÖPNV-Situation nicht in den Griff.“

Gerade aufgrund einer unüberschaubaren Situation bei der SVG, welcher ein Geschäftsführerwechsel ins Haus steht, sei man auf den Service angewiesen: „Mit der SVG kann erst über neue Fahrpläne verhandelt werden, wenn klar ist, wie es dort weitergeht“, ergänzt Kraschewski.




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