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Räume werden derzeit renoviert / LEDs für Flutlichtanlage auf dem Sportplatz an der Obersburg

Was kommt in die ehemalige Sparkasse?

Renovierungen, Splittarbeiten, Umbaumaßnahmen – im Bereich Umwelt und Bauen hat die Gemeinde Auetal 2019 eine Menge vor und muss kräftig investieren.

veröffentlicht am 28.01.2019 um 14:21 Uhr
aktualisiert am 28.01.2019 um 17:50 Uhr

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Kerstin Lange

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Kerstin Lange Redakteurin zur Autorenseite
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REHREN. „Warum stehen 15 000 Euro im Haushaltsplan für das Gebäude Rolfshagener Straße 53?“, hatte Christian Wenthe (CDU) während der jüngsten Sitzung des Umwelt- und Bauausschusses gefragt. Für die Räume der ehemaligen Sparkassen-Filiale liegt eine konkrete Mieteranfrage vor. „Dafür müssen Renovierungsarbeiten durchgeführt werden“, erklärte Sebastian Wittek von der Bauabteilung der Gemeinde Auetal.

Den Teppichboden haben Mitarbeiter des Bauhofes bereits herausgerissen, neue Leitungen werden verlegt. Zudem müssen Brandschutzmaßnahmen ergriffen und Leichtbauwände eingezogen werden.

Wer allerdings in die Räume einziehen wird, darüber verrät die Gemeinde noch nichts. „Es ist noch kein Mietvertrag unterschrieben worden, und daher kann ich dazu noch nichts Konkretes sagen“, so Bürgermeister Heinz Kraschewski auf Anfrage dieser Zeitung. Sicher sei aber, dass der Selbstbedienungsbereich der Sparkasse Schaumburg, mit Kontoauszugdrucker und Geldautomaten, erhalten bleibe. Dazu waren bereits Umbaumaßnahmen, wie ein neuer Eingang zu den weiteren Räumen und eine Glaswand, umgesetzt worden.

LED-Lampen sollen in die Flutlichtanlage auf dem Sportplatz des SC Auetal an der Obersburg installiert werden.

Für den Umbau der Kindertagesstätte Rolfshagen (wir berichteten) musste der Ansatz im Haushalt um 20 000 Euro erhöht werden. „Es fallen noch Brandschutzmaßnahmen an, die uns auferlegt wurden“, erklärte Wittek. Damit steigen die Kosten auf circa 75 000 Euro.

Im vergangenen Jahr fehlte den Mitarbeitern des Bauhofes die Zeit, um Gemeindestraßen zu splitten. Das soll 2019 geschehen. „Sofern der Bauhof Zeit hat, sollen mehrere kleine Straßen durch Splitten verbessert werden“, erklärte Wittek. Dafür sind im Haushalt 25 000 Euro eingeplant.

Für 15 000 Euro sollen neue Spielgeräte für Spielplätze angeschafft werden, in Borstel sollen auf dem Friedhof Urnenstelen für rund 10 000 Euro errichtet werden. Zudem soll die Flutlichtanlage des Sportplatzes an der Obersburg, den der SC Auetal nutzt, mit LEDs ausgerüstet werden. Dazu gab Manfred Spenner (SPD) zu bedenken, dass demnächst ein Sportentwicklungskonzept erarbeitet werden soll. „Ist eine solche Investition zu diesem Zeitpunkt sinnvoll, wenn später diskutiert wird, ob alle Sportplätze überhaupt weiter genutzt werden?“, so Spenner.

Wittek erläuterte, dass die LEDs auf die vorhandenen Masten gesetzt werden: „Wir tauschen lediglich die Beleuchtungskörper aus, und die können dann beliebig ausgetauscht und auf jeden anderen Mast gebaut werden.“

Siegbert Held (WGA) hinterfragte die geplanten Sanierungsarbeiten an der Grundschule Auetal in Rehren. Dort sollen Fenster und Bodenbeläge ausgetauscht werden (wir berichteten). Wittek erläuterte, dass die Förderhöchstgrenze bei 98 000 Euro liegt und die Förderung bis 2022 läuft. „In diesem Jahr sollen etwa 30 Fenster ausgetauscht und mit Sonnenschutz ausgestattet werden. Das sind Fenster, die zwischen 1985 und 1992 eingebaut wurden“, so Wittek. Außerdem sollen die Teppichböden aus den Achtzigerjahren in einigen Klassenzimmern gegen PVC-Böden getauscht werden. Dafür seien Gesamtkosten in Höhe von rund 95 000 Euro eingeplant.

Im Eingangsbereich der Alten Molkerei sind Verschönerungsarbeiten notwendig geworden. Feuchtigkeitsschäden müssen durch Putz- und Malerarbeiten behoben werden. Dafür stehen 8000 Euro im Haushalt.

In Kathrinhagen soll das Wetterschutz-Häuschen am Sportplatz ausgetauscht werden.

Insgesamt sind im Ergebnishaushalt 2019 für den Bereich Umwelt und Bau 312 000 Euro angesetzt und im Finanzhaushalt 894 000 Euro. Davon werden Zuschüsse in Höhe von 368 000 Euro erwartet. Die Investitionssumme beträgt also etwa 526 000 Euro und soll über Kredite finanziert werden.

Die Mitglieder des Umwelt- und Bauausschusses haben dieser Haushaltsplanung einstimmig zugestimmt, allerdings muss der Gemeinderat noch über den Gesamthaushaltsplan beraten und diesen dann beschließen.




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