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Brücke hält noch, ist aber nicht mehr so schön

Wie teuer wird eine Sanierung?

Ob die Brücke am Eisenhammer, die Bernsen und Rolfshagen für Fußgänger und Reiter verbindet, saniert werden muss und wie teuer ein solches Projekt wäre, muss auf Antrag der SPD-Fraktion nun die Gemeinde ermitteln.

veröffentlicht am 15.11.2018 um 16:17 Uhr

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Kerstin Lange

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Kerstin Lange Redakteurin zur Autorenseite
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BERNSEN/ROLFSHAGEN. Die Brücke am Eisenhammer in Bernsen, die eine kurze und dazu noch idyllische Verbindung mit Rolfshagen bedeutet, ist wieder einmal Thema in den beiden Orten.

„Rolfshagen Aktiv“ hat sich damit, auf Anregung von Jörg Bredemeier, bereits auseinandergesetzt – und der Heimatverein Bernsen. Eine Sanierung scheiterte bislang an den Kosten. Die Steinbrücke bröckelt und das Geländer ist nicht mehr schön anzusehen. Aber muss eine Sanierung sein? Was ist möglich und nötig und was kostet es, die Brücke zu verschönern?

Die SPD-Fraktion hat jetzt einen Antrag bei der Gemeinde gestellt, die Kosten für die aus SPD-Sicht notwendigen Instandsetzungsmaßnahmen zu ermitteln, um ein gefahrloses Passieren der Brücke von Spaziergängern und Radfahrern zu gewährleisten.

„Die Brücke dient Radfahrern, Wanderern, Spaziergängern und Kindern und Jugendlichen, die zum Freibad möchten, als kurze Wegstrecke“, erklärte der SPD-Fraktionsvorsitzende Rüdiger Teich den Antrag. Er nannte die viel genutzte Brücke teilsanierungsbedürftig, und das sieht auch der Bernser Ortsvorsteher Torben Stemme (SPD) so.

Während des Pressegespräches vor Ort zeigte sich, wie stark die Brücke genutzt wird. Innerhalb der kurzen Zeit überquerten sie zwei Spaziergänger und ein Reiter.

„In einem ersten Schritt ist es daher zwingend notwendig, die Kosten für eine einfache Sanierung der Brücke zu ermitteln, um im weiteren Verlauf die Realisierung der notwendigen Maßnahmen zu erörtern“, so Teich.

Bürgermeister Heinz Kraschewski sieht die Notwendigkeit der Brückensanierung nicht. „Ich war kürzlich dort und habe mir die Brücke angeschaut. Die ist meines Erachtens weder einsturzgefährdet noch geht eine andere Gefahr davon aus.“ Auch das Brückengeländer sah Kraschewski als in Ordnung an. „Kinder können auch zwei Meter neben der Brücke in die Aue stürzen, da ist nichts abgegrenzt oder eingezäunt“, so der Bürgermeister. Man werde den Antrag, und damit die Brücke, aber noch mal prüfen.




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